Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Israel/Palästina

Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Konflikt
zwischen Israel und Palästinensern:

So verständlich es ist, dass Israel einen Raketeneinschlag mit
Verletzten und hohem Sachschaden nicht hinnehmen kann, so groß ist
die Gefahr einer massiven Offensive, die am Ende außer Kontrolle
gerät. Für Premier Benjamin Netanjahu geht es bei den Wahlen am 9.
April um Sein oder Nicht-Sein. Auf diese Frage spitzte sich bislang
auch die Kampagne seines Herausforderers Benny Gantz zu. Der
Gaza-Konflikt könnte entscheiden, wer das Rennen macht. Die gegen ihn
laufenden Korruptionsverfahren haben Netanjahu ohnehin schon in Panik
versetzt. Umso mehr dürfte er geneigt sein, in Gaza die ganz harte
Hand auszupacken. Zumal die Forderung, sich von der Hamas nicht
länger auf der Nase herumtanzen zu lassen, unter den Israelis populär
ist. Die Zeichen stehen auf Eskalation. Die Rechnung bezahlen müssen
meist israelische wie palästinensische Zivilisten.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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