Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Sprachmängeln bei Grunschülern

Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Debatte
über mangelnde Deutschkenntnisse von Schülern:

Wer die heutigen Probleme an den Schulen auf die jüngste
Zuwanderung reduziert, ignoriert die eigene Rolle dabei. Da die Union
seit gefühlt immer in Regierungsverantwortung ist, müsste Linnemann
sich fragen, welchen Anteil seine Partei daran hat. Lange haben vom
Deutsch-Förderunterricht fast nur jene profitiert, die als “deutsch”
galten – also Spätaussiedler. Andere, zum Beispiel die Kinder aus
Gastarbeiterfamilien, wurden nicht gefördert. Für geflüchtete Kinder
gab es sehr lange überhaupt keine Schulpflicht. Die von Linnemann
angestoßene Debatte ist die falsche. Die richtige Debatte wäre die
über Chancen. Es geht um Umverteilung von Geld und um Investitionen
in Bildung. Es geht um ein gerechtes Steuersystem, das Chancen
schafft und sie nicht jenen nimmt, die sowieso schon benachteiligt
sind.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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