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FX Daily

Der Datenkalender hat zum Wochenbeginn kaum nennenswerte Einträge zu bieten. Eine erste relevante Veröffentlichung steht mit dem INSEE-Geschäftsklima in Frankreich am Dienstag an. Insbesondere der französische PMI des Verarbeitenden Gewerbes war zuletzt sehr schwach ausgefallen, während die Umfrage der Bank von Frankreich eine Stabilisierung der Stimmung nahelegt. Der INSEE-Index gibt aber nur den Auftakt, denn am Mittwoch finden sich die Vorabschätzung der PMIs und das ifo-Geschäftsklima des laufenden Monats im Kalender. Die Stimmungsumfragen unter den Finanzmarktakteuren (Sentix und ZEW) zeigten sich zuletzt verbessert, denn insbesondere die Erwartungshaltung fiel besser aus. Ähnliches könnte sich beim ifo-Geschäftsklima abzeichnen: Ein Anstieg der Geschäftserwartungen, während die Lagebeurteilung nochmals schwächer ausfällt. In der Summe könnte der ifo-Gesamtindex einen leichten Anstieg verbuchen. Der INSEE-Index könnte einen Hinweis darauf geben. Des Weiteren würden sich stabile oder leicht erhöhte PMIs in Deutschland und der Eurozone in dieses Bild einreihen. Am Freitag veröffentlicht auch Italien den nationalen ISTAT-Geschäftsklimaindex, der unseres Erachtens nicht unbeachtet bleiben sollte, denn in Italien wird keine Vorbachätzung der PMIs des laufenden Monats abgegeben.
Relevante Ereignisse oder Daten stehen in den USA erst in der zweiten Wochenhälfte an. Die USNotenbank entscheidet über die Ausrichtung der Geldpolitik. Nach dem die Zinsen faktisch bei null liegen und bereits neue Anleihekäufe (QE3) beschlossen wurden und zudem klargestellt wurde, dass die Zinsen bis 2015 unverändert gelassen werden sollen, gibt es kaum Überraschungspotenzial. Im Begleittext zu der unveränderten Geldpolitik werden die Währungshüter aber gleichwohl die anhaltende moderate Arbeitsmarkterholung konstatieren sowie die das fortgesetzte Wachstum der Wirtschaftsaktivitäten. Neue Zahlen zur BIP-Entwicklung werden am Freitag veröffentlicht. Gegenüber dem zweiten Quartal ist ein Zuwachs von rund 2 % möglich, insbesondere wegen der robusten Konsumneigung und der verbesserten Lage des Bau- und Immobiliensektors. Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im September werden wie im Vormonat dominiert von Boeing-Bestellungen. Allerdings ist der Einfluss diesmal sehr positiv, denn nach nur einer Flugzeugbestellung im August stieg die Zahl der Boeing-Orders auf 143. Ein Plus der Gesamtaufträge von 7 % gegenüber dem Vormonat sollte nicht überraschen.
EUR-USD: Die Stimmungsindikatoren der Eurozone bestimmen die erste Wochenhälfte. Leichte Verbesserungen werden erwartet, ob dies allerdings dem Euro die nötigen Impulse für einen Test der Hürden um 1,32 gibt, ist offen. Das übergeordnete Bild ist unverändert konstruktiv und auch auf Tagesbasis überwiegen die Vorteile. Allerdings sollte der Euro sich oberhalb der Marke 1,30 halten, um diese kurzfristige Unterstützung nicht zu verlieren. Widerstände finden sich bei 1,3074 und 1,3141. Trading-Range: 1,2990 – 1,3172.

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