Giffey fordert Länder auf, bei überfüllten Frauenhäusern Hotelzimmer anzumieten

Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) hat wegen der erwarteten Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen in der Coronakrise die Bundesländer dazu aufgefordert, bei überfüllten Frauenhäusern Hotelzimmer als Schutzräume anzumieten. “Derzeit leerstehende Hotels können für Frauen, die vor Gewalt fliehen, geöffnet werden”, sagte Giffey der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Freitag). “Die Fallzahlen häuslicher Gewalt, die sich in aller Regel gegen Frauen und Kinder richtet, werden voraussichtlich zunehmen”, so die SPD-Politikerin. Sie sei mit ihren Länderkolleginnen und -kollegen im intensiven Austausch über die Lage und konkrete Maßnahmen. Giffey verwies auf Beispiele wie die Stadt Kassel, die Ferienwohnungen, die wegen fortbleibender Touristen leerstehen, für Frauen in Not angemietet habe. “Berlin hat zwei ganze Hotels als Schutzräume gebucht”, sagte Giffey.

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