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GlobalConnect diskutiert globale Personalstrategien


 

GlobalConnect, Deutschlands größte Kongressmesse für die Exportwirtschaft, diskutiert am 26. und 27. Oktober 2016 internationale Personalstrategien. Für die bereits zum fünften Mal ausgerichtete Veranstaltung auf der Landesmesse Stuttgart ist Bildung ein wichtiges Thema. edubiz, ein eigenes Konferenz- und Ausstellungsformat, bringt international aktive Unternehmen, Bildungsanbieter und Talente miteinander ins Gespräch.
Das anhaltende deutsche Exportwunder ist ohne eine starke personelle Präsenz der Unternehmen in den Zielmärkten kaum denkbar. Für Vertrieb und Fertigung, aber auch zunehmend für Forschung und Entwicklung im Ausland suchen Deutschlands Unternehmen gezielt nach Fach- und Führungskräften. Mit dualer Ausbildung und smarter Weiterbildung im Unternehmen punkten deutsche Mittelständler international im Wettbewerb um Talente. Als Arbeitgeber tragen insbesondere Industrieunternehmen aus Deutschland zu nachhaltiger Beschäftigung auch im Ausland bei. Die Veranstaltung edubiz auf der GlobalConnect greift diese Themen und Entwicklungen auf.
In einem eigenen Ausstellungsbereich der GlobalConnect präsentieren sich Partner und Dienstleister, die die Unternehmen bei der Rekrutierung und Weiterbildung im Ausland sowie bei der Vorbereitung von Mitarbeitern für internationale Aufgaben unterstützen können. In einer ?Coaching Zone? werden Besucher zu interaktiven Trainingseinheiten im Bereich interkulturelle Kompetenz eingeladen.
Eines der Ziele der Veranstaltung ist es, internationale Kooperationen zwischen Bildungsanbietern und Unternehmen anzuregen. Sie soll den insbesondere mittelständischen Firmen helfen, die für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit weltweit benötigten Fach- und Führungskräfte selbst auszubilden und für eine Karriereperspektive in ihren weltweit aufgestellten Betrieben zu gewinnen.
?Global Minds? in den Unternehmen gefragt
In einer langjährig angelegten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags unter rund 5000 Unternehmen nennen diese die Qualifikation von Mitarbeitern als Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Aktivität im Ausland. Die mittelständischen Unternehmen suchen derzeit Führungskräfte, die hochkomplexe und vernetzte Technologielösungen „made in Germany“ weltweit umsetzen können. Interkulturell vorbereitete „Global Minds“ helfen den Unternehmen beim effizienten Wissenstransfer in die eigenen Auslandsgesellschaften.
?Neues Wachstum unterstellt, fehlen in zehn Jahren erst recht Facharbeiter,
Ingenieure und global orientierte Manager, wenn sie jetzt nicht ausgebildet werden?,
warnte Prof. Dr. Werner Faix, Leiter der School of International Business and Entrepreneurship der Steinbeis-Hochschule (SIBE) und einer der Impulsgeber für edubiz, die Bildungskonferenz der GlobalConnect. SIBE bietet duale Studiengänge, die gezielt auf international aktive Mittelständler zugeschnitten sind. Auf das Ausland ausgerichtet ist auch ein weiterer Partner der Veranstaltung, die Exportakademie der Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg, die unter anderem Lehrgänge wie den Ländermanager Russland
bzw. China durchführt.
Bildungswirtschaft als globaler Partner der Unternehmen
Auf der GlobalConnect finden Unternehmen engagierte Partner, die sich für die Umsetzung dualer Bildungskonzepte im Ausland einsetzen. Dazu zählen die auf der GlobalConnect zahlreich vertretenen Auslandshandelskammern. Beim Bildungsexport spielen die im Didacta Verband e.V. organsierten Unternehmen eine Schlüsselrolle. Der Verband organisiert alljährlich die Bildungsmesse didacta, deren nächste Veranstaltung im März in Stuttgart stattfindet. ?Es ist ja nicht mehr fraglich, ob der Export der dualen Ausbildung aus Deutschland möglich ist. Unternehmen und Bildungswirtschaft haben schon sehr viel Erfahrung gesammelt, wie sie gemeinsam und rasch vor Ort angepasste Lösungen umsetzen können?, betont Reinhard Koslitz, Hauptgeschäftsführer des Didacta Verbands e.V., der Bildung ?Made-in-Germany? mittlerweile auch auf zahlreichen Messen und Veranstaltungen im Ausland vermarktet.
Europäische Hochschulen suchen Kooperationen mit Unternehmen
Auf der GlobalConnect 2016 stellt sich erstmals auch das Hochschulnetzwerk CEEPUS vor, das von insgesamt 15 Ländern in Mittel-, Süd- und Osteuropa getragen wird. Dort haben die Hochschulen ein Interesse am Aufbau und der Erweiterung dualer und praxisorientierter Studiengänge und suchen dazu den Dialog mit den international aktiven Unternehmen aus Deutschland. Die Bildungskonferenz edubiz wird eröffnet von Theresa Schopper, Staatssekretärin im baden-württembergischen Staatsministerium und dem Bildungsminister Rumäniens, Prof. Mircea Dumitru, der gegenwärtig den Vorsitz von CEEPUS innehat. Sprechen wird dort auch Eric Reuting, der Personalvorstand von Volkswagen Slovakia – einem der größten Arbeitgeber in der Slowakei. Prof. Jury Sinay, Präsident des slowakischen Automobilverbands und lange Rektor der Technischen Universität in Kosice: ?Ich empfehle, neue Weiterbildungsangebote an den Universitäten in Kooperation mit den Unternehmen zu initieren. Staat, Unternehmen und Bildungseinrichtungen sollten an einem Strang ziehen.?.
Zur GlobalConnect veröffentlichen CEEPUS und local global eine Liste von rund 50 konkreten Kooperationsanfragen von Hochschulen aus der gesamten Region. Ausländische Besucher aus den Bereichen Bildung und Forschung wurden auch zu einem Matchmaking und zu Besichtigungen bei Unternehmen und Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg eingeladen.
Das Thema Bildung auf der GlobalConnect
Bereits 2010 hatte die GlobalConnect das Thema der internationalen Aus- und Weiterbildung mit einer eigenen Konferenz aufgegriffen. Auf der GlobalConnect 2014 diskutierten rund 300 Experten auf einer Veranstaltung des baden-württembergischen Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft die Chancen und Aufgaben bei der Internationalisierung der dualen Berufsbildung.
Veranstalter der diesjährigen Bildungskonferenz edubiz ist das Stuttgarter Medienunternehmen local global. ?Die Konferenz dient vor allem dem Erfahrungsaustausch. Die Konzepte und Vorgehensweise erfolgreicher Unternehmen stehen im Vordergrund,? sagt Hans Gäng, Geschäftsführer der local global GmbH.
Mehr Informationen, Texte und Pressefotos unter http://www.localglobal.de
Interviews mit den Rednern der Konferenz am 27.10.2016 möglich.
 

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