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Großes Schweigen im Web 2.0-Wald: Nachricht schlägt Tweet / Finanzunternehmen: Mehr als neun von zehn Tweets bleiben ohne Reaktion

Weiterempfehlen, was man im Netz findet, Inhalte
mit seiner Web-Community „sharen“: Das ist eigentlich eine der
Schlüssel-Funktionen von Sozialen Medien wie Twitter. Die
Online-Kommunikationsanalyse „So gefährlich sind Fintechs für Banken“
von der Kommunikationsberatung Faktenkontor und Ubermetrics
Technologies zeigt jetzt aber: Artikel aus klassischen,
journalistischen Online-Nachrichtenportalen werden zwei- bis fünfmal
häufiger geteilt und kommentiert als Tweets.

Für die Studie wurden mehr als 150 tausend Nennungen aus mehr als
400 Millionen öffentlichen Internet-Quellen zu vier Banken, fünf
Sparkassen und 149 Fintechs mithilfe des Monitoring-Tools Ubermetrics
Delta erfasst und ausgewertet.

Es zeigt sich: 93 Prozent der Tweets, die eine der untersuchten
Banken erwähnen, haben zu keinerlei Interaktion geführt. Sie wurden
weder retweetet noch kommentiert oder verlinkt. Vier Prozent dieser
Twitter-Posts wiesen genau einen Kommentar oder eine
Weiterverbreitung auf. Lediglich drei Prozent der Tweets führten zu
mehr als einer Interaktion.

Demgegenüber werden Artikel auf redaktionellen
Nachrichtenportalen, die die untersuchten Banken behandeln, zu elf
Prozent vielfach kommentiert und verlinkt. Weitere elf Prozent
bringen es auf genau eine Interaktion dieser Art. 78 Prozent bleiben
ohne öffentlichen Kommentar und Weiterverbreitung. Insgesamt wird
damit ein rund dreimal größerer Anteil der journalistischen Texte
kommentiert oder weiterverbreitet als bei den Tweets.

Ähnlich sieht es bei den Sparkassen aus: Tweets bleiben hier zu 97
Prozent ohne Reaktion, ein Prozent bringt es auf eine, zwei Prozent
auf mehrfache Interaktionen. Artikel auf journalistischen Webseiten,
wie den Online-Präsenzen von Tageszeitungen und Magazinen, weisen
hier zu zehn Prozent mehrfache Kommentare und Verlinkungen auf. Sechs
Prozent kommen auf eine Interaktion, 84 Prozent auf keine. Hier sind
die News-Interaktionen im Vergleich zu Twitter damit anteilig mehr
als fünfmal so groß.

Fintechs erreichen mit einem kleinen Vorsprung vor den Banken die
größte Interaktionsquote auf Twitter: Tweets, die eines der
untersuchten Fintech-Unternehmen erwähnen, bleiben „nur“ zu 91
Prozent ohne Reaktion. Fünf Prozent werden einmal weiterverbreitet
oder kommentiert, vier Prozent mehrfach. 14 Prozent der Artikel auf
Nachrichtenportalen mit journalistischen Inhalten, die sich mit den
Fintechs beschäftigen, führen zu multiplen Interaktionen. Sechs
Prozent werden einmal kommentiert oder verlinkt, 80 Prozent gar
nicht. Trotz der vergleichsweise hohen Interaktionsrate auf Twitter
führen damit auch bei Fintechs die redaktionellen Inhalte rund
doppelt so häufig zu Kommentaren und Verweisen wie Tweets.

„Wer Viralität will, muss Nachrichten schaffen“, lautet deshalb
das Fazit von Dr. Roland Heinzte, Geschäftsführender Gesellschafter
und Social-Media-Experte des Faktenkontors. „Egal, ob klassische
Bank, Sparkasse oder Fintech: Wer eine hohe Sichtbarkeit und
Nutzer-Interaktion im Web erreichen will, muss Inhalte liefern, die
für Journalisten interessant sind und so über thematische Relevanz
ihren Weg in die redaktionelle Berichterstattung finden.“

Die Online-Kommunikationsanalyse „So gefährlich sind Fintechs für
Banken“ (Hamburg, November 2016) von der Kommunikationsberatung
Faktenkontor und Ubermetrics Technologies untersucht die
Web-Sichtbarkeit von vier Banken (Deutsche Bank, Commerzbank,
ING-DiBa, Fidor Bank), den fünf nach Bilanzsumme größten Sparkassen
(Hamburger Sparkasse, Sparkasse KölnBonn, Kreissparkasse Köln,
Frankfurter Sparkasse, Stadtsparkasse München) und 149 Fintechs (u.a.
N26, Cashcloud, Auxmoney). Dazu wurden mehr als 150.000 Nennungen aus
mehr als 400 Millionen öffentlichen Internet-Quellen im Zeitraum vom
7. Juni bis zum 28. Juli 2016 mithilfe des Monitoring-Tools
Ubermetrics Delta erfasst und ausgewertet.

Faktenkontor ist der Berater für Unternehmens- und
Vertriebskommunikation. Branchenerfahrene Experten unterstützen
Unternehmen aus Finanzdienstleistung, Gesundheitswirtschaft sowie der
Beratungs- und Technologie-Branche darin, ihre Zielgruppen über
klassische und digitale Medien sowie im persönlichen Kontakt zu
erreichen. Neben Medienberatung gehören Konzeption und Umsetzung von
Kampagnen sowie Social-Media-Strategien zum Leistungsspektrum. Das
Faktenkontor ist zertifiziertes Mitglied der Gesellschaft der
führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) und zertifiziertes
Mitglied des Hamburger Consulting Club e.V. (HCC).

Ubermetrics filtert öffentliche Daten aus Online- und
Offline-Quellen, um kritische Informationen zu erkennen, die
Unternehmen dabei helfen, wichtige Entscheidungsprozesse zu
optimieren und die eigene Performance zu steigern. Das selbst
entwickelte Monitoring-Tool Ubermetrics Delta ermöglicht Unternehmen
die Nutzung von externen Daten, um in den heutigen dynamischen
Märkten schnell auf Kundenbedürfnisse, neuen Geschäftsmöglichkeiten
und Marktveränderungen reagieren zu können.

Die skalierbare Technologie unterstützt zahlreiche Sprachen und
verarbeitet über 400 Millionen Quellen in Echtzeit. Aus diesem Grund
nutzen Kunden wie BMW, Deloitte, DHL, Microsoft, TÜV Rheinland und
Danone Ubermetrics Delta, um wichtige Entscheidungen im Bereich
Marketing, PR, Sales, Strategie und im Supply Chain Management zu
unterstützen.

Mehr im Web:

www.faktenkontor.de

www.ubermetrics-technologies.com/de/

Pressekontakt:
Dr. Roland Heintze
Faktenkontor GmbH
Ludwig-Erhard-Straße 37
D-20459 Hamburg
Tel.: 0 40/253 185-1 10
Fax: 0 40/253 185-3 10
E-Mail: Roland.Heintze@faktenkontor.de
www.faktenkontor.de

Original-Content von: Faktenkontor, übermittelt durch news aktuell

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