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Grundsteuerreform mit Augenmaß – Betriebe und Bürger nicht zusätzlich belasten

Zur Diskussion über die Neugestaltung der
Grundsteuer erklären Mittelstandspräsident Mario Ohoven und der
Präsident des Eigenheimerverbandes Deutschland, Wolfgang Kuhn:

„Das von Bundesfinanzminister Scholz favorisierte werteabhängige
Modell ist zu bürokratisch und zu teuer. Der Eigenheimerverband
Deutschland und der BVMW machen sich gemeinsam für ein
werteunabhängiges, physikalisches Modell stark. Dieses ist einfach
und unbürokratisch.

Wir rufen die Finanzminister der Länder auf, das Flächenmodell als
Basis für eine Reform zu nutzen. Ein Kompromiss darf nicht auf den
Schultern der Mittelschicht ausgetragen werden. Es ist entscheidend,
dass sich die Finanzminister der Länder bei ihrer heutigen
Zusammenkunft in die richtige Richtung bewegen, denn weiterhin liegt
ein flächenorientiertes sowie ein ertragswertorientiertes Modell auf
dem Tisch.

Der Mittelstand appelliert an die Städte und Gemeinden, mit
Augenmaß vorzugehen und die Steuerbelastung der Betriebe und Bürger
nicht zu erhöhen, um Haushaltslöcher zu stopfen. Keinesfalls dürfen
mögliche Einnahmeausfälle durch die Grundsteuerreform mit einer
Erhöhung der Gewerbesteuer kompensiert werden. Dies wäre im höchsten
Maße mittelstandsfeindlich.“

Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

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