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Handwerk stark trotz globalen Unsicherheiten

Deutschland hat mit einem soliden Wachstum seiner Wirtschaftsleistung zum 1. Halbjahr 2012 die Wirtschaftsexperten überrascht und auf europäischer Ebene positive Impulse geleistet. So waren der ausländische und inländische Konsum die treibenden Kräfte der guten Entwicklung, von der auch das Handwerk profitiert. Die Exporte legten zu, während die Importe konstant blieben. Die privaten Konsumausgaben tragen dazu bei, dass die wirtschaftliche Situation in Deutschland sich positiv darstellt. Ebenfalls positiv verlief die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im 1. Halbjahr. Selbst während der temporären Abschwächungen in den Winterquartalen zeigten sich keine sichtbaren Auswirkungen. Im Vergleich mit Europa liegt die Erwerbslosenquote in Deutschland auf einem niedrigen Niveau, das nur noch in Österreich, in den Niederlanden und Luxemburg geringer ausfällt. Die schwache Konjunktur in den übrigen europäischen Ländern, die Unsicherheiten auf den Weltfinanzmärkten und die weiteren politischen und wirtschaftlichen globalen Entwicklungen tragen allerdings nicht zu einer grundsätzlichen Sorglosigkeit auf den Märkten bei.
Für das Handwerk in Baden-Württemberg und im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe hat sich die positive Grunddynamik auch im 2. Quartal fortgesetzt. Das bildet die aktuell durchgeführte Umfrage bei ausgewählten Mitgliedsbetrieben ab. Der Konjunkturindikator kennt derzeit nur eine Richtung – nach oben. Sechs von zehn befragten Handwerksbetrieben (62,5%) zeigen sich mit ihrer derzeitigen Geschäftslage zufrieden. Die Zahl der negativen Stimmen ist weiter zurückgegangen. Es sind nur noch 4,2%, die die Geschäftslage negativ beurteilen. Gut sind auch die zukünftigen Geschäftsaussichten im regionalen Handwerk für das 3. Quartal 2012. Im Hinblick auf die kommenden Monate äußern sich zwei Drittel der Handwerksbetriebe (65,1%) zuversichtlich, 6,1% gehen von einer schwierigeren Geschäftslage aus.
Die gute Konjunktur hat sich im 2. Quartal auch bei der Umsatzentwicklung der Betriebe niedergeschlagen: 42,3% der Betriebe verzeichneten ein Umsatzplus, 11,8% mussten einen Rückgang hinnehmen. Diese Entwicklung wird auch auf das kommende Quartal erwartet.
Die gute Auftragssituation schlägt sich auch in einer höheren Kapazitätsauslastung der Handwerksbetriebe nieder. Nur noch 12,4% der Unternehmen verfügen über nennenswerte Kapazitätsreserven (bis zu 60%). Zur gleichen Zeit ist der Anteil der Unternehmen gestiegen, die mit einem Auslastungsgrad zwischen 80 und 100% arbeiten.
Das Handwerk im Kammerbezirk Karlsruhe bewertet seine Geschäftslage überwiegend besser als im Vorjahresquartal. So sind die Unternehmen aus den Bereichen Ausbau, Dienstleistung, gewerblicher Bedarf und Nahrungsmittel zufriedener als im Vorjahr. Im Bauhauptgewerbe und im Handwerk des gewerblichen Bedarfs liegen die Einschätzungen zur derzeitigen Lage sogar über dem Kammerschnitt.
Etwas eingetrübt ist die Situation im Kfz-Handwerk und im Gesundheitshandwerk, Wirtschaftszweige die sich von der inländischen Nachfrage noch zusätzliche Impulse erwarten.

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