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Handwerkskonjunktur weiter im Höhenflug


 

Die Handwerker in Südbaden sind weiterhin in Hochstimmung. Das ergab die vierteljährliche Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Freiburg. „Unsere Betriebe zeigen sich weiterhin äußerst zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage und gehen positiv gestimmt in die Sommermonate“, freut sich Geschäftsführer Wolfram Seitz-Schüle. Der Konjunkturindikator der Handwerkskammer, der den Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen abbildet, erreicht mit +68,8 Zählern einen neuen Spitzenwert. Die Unternehmen profitieren nach wie vor deutlich von der privaten Nachfrage, die sich deutschlandweit weiterhin als konjunkturelles Zugpferd erweist.
Drei Viertel der Unternehmen im Kammerbezirk Freiburg (74,3 Prozent) zeigen sich mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden (Vorjahr: 71,6 Prozent). Der Anteil negativer Rückmeldungen hat im Jahresverlauf deutlich abgenommen: Nur 5,5 Prozent der Befragten geben ihrer Geschäftslage die Note mangelhaft (Vorjahr: 9,3 Prozent).
Auch die Geschäftserwartungen der regionalen Handwerker haben sich binnen Jahresfrist noch einmal verbessert. So rechnen rund drei von vier Betrieben (72,8 Prozent) mit einem positiven Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten (Vorjahr: 70,6 Prozent). Nur 4,0 Prozent befürchten eine negative Entwicklung (Vorjahr: 9,3 Prozent).
Hohe Auslastung
Die guten Erwartungen spiegeln die hohe Betriebsauslastung im Kammerbezirk Freiburg wider: Mehr als die Hälfte der Betriebe (52,1 Prozent) nutzte ihre Kapazitäten zwischen 81 und 100 Prozent (Vorjahr: 47,5 Prozent). Mehr als jedes zehnte Unternehmen (10,2 Prozent) arbeitete sogar über die eigenen Kapazitätsgrenzen hinaus (Vorjahr: 9,2 Prozent). Die Auslastung hat sich damit im Jahresvergleich noch einmal erhöht.
Gute Auftragsentwicklung
Zusätzlich zu diesem hohen Auslastungsgrad können die südbadischen Handwerksbetriebe auf eine gute Auftragsentwicklung zurückblicken, auch wenn die hohen Werte des Vorjahres nicht ganz erreicht werden. 31,9 Prozent der Befragten konnten im zweiten Quartal dieses Jahres ein höheres Auftragsaufkommen verbuchen (Vorjahr: 38,2 Prozent). Jede siebte Firma (14,5 Prozent) hatte Auftragsrückgänge zu verzeichnen (Vorjahr: 16,4 Prozent).
Deutlich zuversichtlicher als im Vergleichsquartal 2015 sind die Auftragserwartungen der regionalen Handwerksbetriebe. Derzeit rechnet fast jedes vierte Handwerksunternehmen (23,6 Prozent) mit einem Auftragsplus (Vorjahr: 22,4 Prozent); nur etwa jeder zehnte Betrieb (10,4 Prozent) mit einem Auftragsminus (Vorjahr: 17,3 Prozent).
Sehr positive Umsatzentwicklung
Die Umsatzentwicklung bei den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Freiburg verlief im zweiten Quartal dieses Jahres äußerst positiv und konnte das gute Vorjahresergebnis noch deutlich übertreffen. So konnten 36,4 Prozent der befragten Handwerksunternehmen ein Umsatzplus verbuchen (Vorjahr: 33,2 Prozent), während nur 9,2 Prozent ein Umsatzminus zu beklagen hatten (Vorjahr: 14,2 Prozent).
Auch fürs kommende Quartal rechnen die Handwerker in der Region mit einem Umsatzplus, sind bei ihren Prognosen jedoch vorsichtiger als noch vor einem Jahr. Derzeit kalkulieren 28,3 Prozent der Befragten mit steigenden Umsätzen (Vorjahr: 30,4 Prozent), während 9,7 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent) einen Rückgang ihres Umsatzes befürchten.
Beschäftigtenzuwachs im südbadischen Handwerk
Das südbadische Handwerk hat seine Beschäftigtenzahl im zweiten Quartal 2016 aufgestockt – allerdings in etwas geringerem Umfang als im Vorjahr. 12,8 Prozent der befragten Betriebe haben neue Arbeitsplätze geschaffen (Vorjahr: 9,0 Prozent) und 6,9 Prozent der Betriebe haben ihre Personaldecke verkleinert (Vorjahr: 1,9 Prozent).
Auch in den kommenden Wochen werden im regionalen Handwerk weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Fast jedes zehnte Unternehmen (9,8 Prozent; Vorjahr: 9,1 Prozent) möchte seine Personaldecke erhöhen; nur 5,1 Prozent der befragten Firmen erwägen eine Reduzierung ihres Personalstocks (Vorjahr: 4,6 Prozent).
Hohe Investitionsfreude
Die Investitionsfreude der Freiburger Handwerksbetriebe war auch im zweiten Quartal 2016 ungebrochen hoch. Über die Hälfte der befragten Unternehmen (56,7 Prozent; Vorjahr: 57,9 Prozent) haben Geld für Maschinen und Ausrüstung in die Hand genommen. Gut ein Viertel (23,8 Prozent; Vorjahr: 23,3 Prozent) hat sein Investitionsvolumen sogar erhöht. In den kommenden Monaten planen 58,1 Prozent der Befragten (Vorjahr: 51,5 Prozent) in ihr Unternehmen zu investieren.

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