Hardt: Atlantisch bleiben, europäischer werden

Das Parlamentsabkommen ist Quantensprung in der
deutsch-französischen Zusammenarbeit

Der Deutsche Bundestag wird am morgigen Mittwoch voraussichtlich
mit breiter Mehrheit das deutsch-französische Parlamentsabkommen
annehmen. Hierzu erklärt der außenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

“Atlantisch bleiben, europäischer werden – das ist 56 Jahre nach
der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags,
des sogenannten Élysée-Vertrags, der Auftrag für die Zukunft. Ein
Baustein hierfür wird das deutsch-französische Parlamentsabkommen
sein.

Mit der neuen Parlamentarischen Versammlung aus Abgeordneten
beider Länder gehen Deutschland und Frankreich einen entscheidenden
Integrationsschritt weiter. Vor allem ihre Außenpolitik verzahnen sie
noch sehr viel enger – über das bisherige Muster von Abstimmungen zu
einzelnen außenpolitischen Fragen hinaus. Das ist ein Quantensprung
in der deutsch-französischen parlamentarischen Zusammenarbeit.

Die engen und vielfältigen Beziehungen zwischen den Bürgerinnen
und Bürgern sowie zwischen den Regierungen und Parlamenten haben
entscheidend dazu beigetragen, dass die mehr als ein Jahrhundert
währende Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich nach dem
Zweiten Weltkrieg überwunden werden konnte. Die deutsch-französische
Freundschaft ist heute ein wichtiger Garant für den Frieden in Europa
und für die Entwicklung der Europäischen Union. Nun sollen die
freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Parlamenten zu einer
Arbeitsbeziehung ausgebaut werden.”

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