Hauspreise steigen weiter, Banken erhöhen Finanzierungsmarge

Zu Zeiten des Niedrigzinses geht der Hauskauf munter weiter. Die Nachfrage nach selbstgenutzten Häusern und Eigentumswohnungen steigt im September weiter, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie im Vormonat. Dies geht aus dem aktuellen Europace Hauspreis-Index (EPX) hervor, basierend auf monatlich mehr als 30.000 realen Transaktionen zur privaten Immobilienfinanzierung in Deutschland.

Den größten Zuwachs mit 0,97 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnen diesen Mal die Preise für Eigentumswohnungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie sogar um 10,66 Prozent. Mit einem Indexwert von inzwischen über 170 Punkten liegen sie deutlich über den Preisen für Bestandshäuser. Aber auch diese knüpften an ihre starke Entwicklung der Vormonate an. Mit 153,99 Punkten konnten sie einen Anstieg von 0,73 Prozent gegenüber dem Vormonat verzeichnen. Mit 0,65 Prozent stiegen zwar die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser am schwächsten an. Im direkten Vergleich liegt der Index für Neubauhäuser mit mittlerweile 174,14 Punkten jedoch immer noch weit vor den beiden anderen Segmenten. Der Gesamtindex stieg um 0,78 Prozent auf 166,07 Punkte.

Auch die von der Deutschen Bundesbank vierteljährlich veröffentlichte Umfrage zum Kreditgeschäft der Banken, die Bank Lending Survey (BLS), attestiert in ihrem aktuellen Quartalsbericht vom 22.10.2019 einen ungebrochenen Aufwärtstrend in der Immobilienfinanzierung. Vor allem in den letzten beiden Quartalen wurde eine stärkere Nachfrage nach Immobilienkrediten verzeichnet und übertraf dabei die Erwartungen der Banken. Auch Stefan Kennerknecht, Vorstand der Europace AG, Herausgeber des EPX-Hauspreisindex, kann derzeit keine nennenswerten Indikatoren für eine Stagnation in naher Zukunft erkennen:

Alle Europace-Indizes, Europace-Studien sowie das Europace-Trendbarometer gibt es auf https://report.europace.de/

Über den Europace Hauspreis-Index EPX

Der Europace Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace-Finanzierungsmarktplatzes. Über Europace werden monatlich über 30.000 Transaktionen mit mehr als 50 Mrd. Euro jährlich über 15 Prozent aller Immobilien­finanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben. Der Gesamtindex besteht aus den Daten der Einzelindizes für Bestands- und Neubauhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik finden Sie unter https://report.europace.de/epx-hedonic/.

Der internetbasierte Finanzierungsmarktplatz Europace wird von der Europace AG und ihren Schwestergesellschaften betrieben. Europace ist die größte deutsche Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Ein voll integriertes System vernetzt mehr als 650 Partner aus den Bereichen Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe. Mehrere tausend Nutzer wickeln monatlich mehr als 30.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 5 Mrd. Euro über Europace ab. Europace ist mit dem TÜV Datenschutzgutachten zertifiziert. Die Europace AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Hypoport AG, die an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet ist. Ende 2015 wurde Hypoport in den SDAX aufgenommen.

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