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Im Alter hört das Planen nicht auf:

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Düsseldorf, 26. September 2016 – Jede Lebensphase hat ihre besonderen Chancen und Risiken. Braucht man beispielsweise am Anfang seiner Erwerbsphase dringend eine Berufsunfähigkeitsversicherung, um die eigene Existenz abzusichern, so ist diese im Rentenalter unnötig. Daher sollten auch Senioren ihren Versicherungsbestand einer Überprüfung unterziehen und sich fragen: Welche Versicherung ist noch nötig? Welche Risiken des Alters sollten durch eine neue Versicherung abgedeckt werden?

„Da im Regelfall im Alter immer mehr Zipperlein dazu kommen und die Beweglichkeit abnimmt, ist der Abschluss einer Unfallversicherung mit Assistance-Leistungen sinnvoll“, informiert Klaus-Dieter Spauszus, Sprecher des Bezirks Düsseldorf im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Verunfallt man dann plötzlich und ist zum Beispiel für eine Zeit gehbehindert, organisiert diese Versicherung eine Haushaltshilfe, die für den Ruheständler putzen, waschen und kochen kann. Wer einmal mit einem gebrochenen Mittelfuß tage- und wochenlang humpelnd allein in seiner Wohnung verbracht hat, weiß die Hilfe durch einen derartigen Versicherungsschutz zu schätzen.“ Besteht schon eine Unfallversicherung, so empfiehlt Spauszus zu prüfen, ob durch die Einstufung in eine andere Tarifgruppe der Beitrag bei unveränderten Leistungen reduziert werden kann.

Pflegeversicherung

Ein heikles Thema ist sicherlich das Eingeständnis, dass man irgendwann auch mal ein Pflegefall werden kann. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt jedoch höchstens 1.612 Euro in der höchsten dritten Pflegestufe. Die Kosten für eine Vollzeitpflege in dieser Stufe betragen in Düsseldorf und Umgebung jedoch um die 3.500 Euro und mehr im Monat. Diese Differenz kann eine Pflege- oder Pflegezusatzversicherung schließen helfen. Bei Fragen zu den Vertragsdetails sollte man den örtlichen Versicherungsvermittler zu Rate ziehen.

Leider fallen auch beim eigenen Ableben Kosten an. Hier sollten sich Senioren fragen, wie viel sie für ihren letzten Weg ausgeben wollen. „Eine Bestattungsversicherung übernimmt die Kosten, die nicht selten 6.000 Euro und mehr ausmachen können“, sagt Spauszus. „Mit dieser Versicherung kann man auch die eigenen Kinder finanziell entlasten, wenn man nicht viel zu vererben hat. Zu überschaubaren Beiträgen oder auch gegen einen Einmalbeitrag ist eine Absicherung von 3.000 bis 15.000 Euro selbst bei schweren Vorerkrankungen ohne Risikozuschlag möglich.“

Aber im Alter sollten nicht nur „altersgerechte“ Versicherungen zusätzlich abgeschlossen werden. Einige können auch tariflich optimiert werden, um Prämienzahlungen einzusparen: So können Senioren ihre private Haftpflichtversicherung in eine günstigere Tarifklasse für Senioren umwandeln und damit Bares sparen. Das gilt auch bei Rechtsschutzversicherungen. Um 20 bis 50 Prozent geringere Prämienzahlungen können dabei erzielt werden.

So bestehen auch bei der Kfz-Versicherung Einsparpotenziale, beispielsweise in dem die jährliche Fahrleistung nach dem Ende der Berufstätigkeit minimiert und der Fahrerkreis auf die eigene Person beschränkt wird. „Dabei sollte man nur darauf achten, dass das Auto dann nicht mehr an den Enkel verliehen werden kann“, so Spauszus.

Der Eintritt ins Rentenalter ist außerdem der richtige Zeitpunkt, um eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung zu erstellen. Man sieht: Selbst im Alter gibt es einiges zu planen.

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