Im Praxis-Hamsterrad: Der moderne Therapeut brennt aus (FOTO)


 

Unternehmertherapeutin Ute Wagner beklagt eklatante wirtschaftliche Misere der Therapeuten / „heilmitteltherapeutische Versorgung in Deutschland nicht mehr flächendeckend gewährleistet“ / Praxisinhaber können mit „UThE“ Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern

„Es wird Zeit, dass sich Therapeuten aus ihrer erlernten Hilflosigkeit befreien und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit endlich selbst in die Hand nehmen.“ So kommentiert die Unternehmerin Ute Wagner den aktuellen Stand der Vergütungsverhandlungen zwischen den Berufsverbänden der Logopäden und dem GKV-Spitzenverband. Die Einigung auf zunächst 10 % mehr Vergütung für Therapeuten sowie weitere 3,5 % in den nächsten drei Jahren nannte die Dresdner Logopädin „einen Schlag ins Gesicht, der Therapeuten endlich aufwachen lassen sollte“. Nach verschiedenen Berechnungen müssten die bisherigen Mangelvergütungen und die gravierenden Auswirkungen durch die Corona-Pandemie mit rund 58 % gegenfinanziert werden.

„Im Sandwich zwischen Überleben und Therapie“

Mit ihrem Zorn und ihrer Maximalforderung steht die 53-jährige erfahrene und über die Grenzen von Sachsen hinaus renommierte Logopädin nicht allein. Die seit Jahren mangelhafte Vergütung der Heilmittelerbringer, die zuletzt auch ein Wirtschaftlichkeits-Gutachten von elf Heilmittelverbänden belegte, hat in der Heilmittelbranche zu einem massiven Fachkräftemangel, sinkenden Schülerzahlen für Therapiefachberufe und zu einer Abwanderung aus dem Beruf geführt. Wagner bringt es auf den Punkt: „Praxen balancieren ständig am wirtschaftlichen Abgrund, brennen im Sandwich zwischen Überleben und Therapieren völlig aus und können ihren eigenen Anspruch, den Patienten vollends gerecht zu werden, kaum noch erfüllen.“ Vielen gesetzlich Versicherten sei kaum bewusst, „dass eine flächendeckende Absicherung mit einem professionellen und qualitativ hochwertigen Therapieangebot, wie man es für Deutschland annehmen sollte, schon länger nicht mehr gewährleistet ist“, so die Mutter einer heute 31-jährigen gehörlosen Tochter.

„Preisunterschiede von bis zu 900 Euro – Ambulante Praxen bluten aus“

Bisherige Versuche, die eklatante wirtschaftliche Misere der Therapeuten zu beheben und die breite Öffentlichkeit für die Problematik zu sensibilisieren, haben nach Ansicht Ute Wagners außer Aktionismus bislang wenig gebracht. Das zeigten auch die aktuellen Verhandlungsergebnisse. Die bundeseinheitlichen Vergütungen aus Mitte 2019 sind Wagner zufolge „bei Weitem nicht ausreichend, um die Missstände zu beseitigen und die heilmitteltherapeutische Versorgung in Deutschland auch in Zukunft sicherzustellen“. Preisunterschiede von bis zu 900 Euro pro Monat zwischen dem ambulanten und stationären Bereich seien symptomatisch, Löhne befinden sich zwangsläufig im Abwärtstrend. „Ambulante Praxen bluten immer mehr aus, weil Fachkräfte aus ambulanten in die stationären Praxen oder in andere Berufe abwandern. Keine Vergütung, kein Personal: Der moderne Therapeut befindet sich in einem gefährlichen Hamsterrad“, mahnte Wagner. Es sei höchste Zeit, die Vergütung endlich der Realität anzupassen, damit der Beruf für den Nachwuchs wieder attraktiv werde und Therapeuten ihre Mitarbeiter halten können, um erhöhten Hygieneanforderungen durch Corona, veränderten Abstands- und Terminvergaberegeln, den steigenden Praxiskosten und Inkassoverpflichtungen für gesetzliche Zuzahlungen für GKV-Versicherte und vielem mehr gerecht werden zu können.

Das UThE-Programm: Selbstbestimmt, therapeutisch erfüllt, ökonomisch erfolgreich

Angesichts der anhaltenden Uneinigkeit aufseiten der Branchenverbände und der mangelnden öffentlichen Lobby hat Ute Wagner wenig Hoffnung, dass sich an der „Abhängigkeit der Therapeuten als Spielball von Krankenkassen, Ärzten und Politik auf absehbare Zeit etwas ändert“.

Deshalb hat die gelernte Kauffrau das Programm UThE (Unternehmer-Therapeuten) entwickelt: Praxisinhaber lernen, ihre Existenz als Therapeut vom bittstellenden Heilmittelerbringer zum selbstbestimmten Unternehmer zu wandeln, der therapeutisch erfolgreich ist und auch dauerhafte wirtschaftliche Stabilität erreicht. Das UThE-Programm beinhaltet die umfassende persönliche, kaufmännische und unternehmerische Expertise Ute Wagners, die seit zwei Jahrzehnten erfolgreich am Markt besteht. Ihre Praxen gelten vielen Logopäden über die Landesgrenzen von Sachsen hinaus als Vorbild für hohe therapeutische Qualität und ökonomische Wettbewerbsfähigkeit. Mithilfe des UThE-Programms konnten Therapeuten Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ihre allgemeine Lebensqualität deutlich verbessern.

Wer sich für Details interessiert: Ute Wagner stellt Eckpunkte des UThE-Konzepts am 13. Januar 2021 um 13.00 h im Rahmen einer Webkonferenz persönlich vor.

https://ots.de/kCFmeG

Mehr unter: https://uthe-mentoring-akademie.de

Kontakt für Medien:

Angela Recino Bewegte Kommunikation mailto:a.recino@bewegtkommunikation.de Tel. 02241 / 2007011

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/151496/4797359 OTS: UThE – Ute Wagner Mentoring Akademie

Original-Content von: UThE – Ute Wagner Mentoring Akademie, übermittelt durch news aktuell

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