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Inflation ist unmoralisch

Anlässlich der Neuveröffentlichung des Klassikers
von Henry Hazlitt „Was Sie über Inflation wissen sollten“
veröffentlichte das Ludwig von Mises Institut Deutschland auf
www.misesde.org ein fiktives Interview mit dem „Starkolumnisten des
Kapitalismus“, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung Henry Hazlitt
einst nannte. Alle Antworten Hazlitts sind direkte Zitate aus seinem
Buch.

Eingangs stellt Hazlitt fest, dass heute über Inflation viele
Missverständnisse herrschen. Das beginnt schon mit der Wortbedeutung.
Während Inflation eigentlich eine Ausweitung der Geldmenge
beschreibt, wird heute darunter zumeist die allgemeine Teuerung
verstanden. „Hierdurch lenkt man die Aufmerksamkeit von den
wirklichen Ursachen und vom geeigneten Gegenmittel ab“, so Hazlitt.

Inflation ist dabei kein unvermeidliches Naturphänomen, sondern
zumeist „das Ergebnis einer bewusst betriebenen Politik der
Regierung“. Die Regierungen verfolgen eine Inflationspolitik, weil
sie so die Verschuldung ihres Landes in Relation zum
Bruttosozialprodukt senken können. Aber dies geschieht zum Schaden
der Bürger. Denn die Inflation entwertet die Ersparnisse und belegt
Arme wie Reiche mit einer Steuer. Sie führt zu einer ungerechten
Verteilung der Einkommen, untergräbt das Vertrauen in die
Marktwirtschaft und heizt die Spekulation an, während sie Sparsamkeit
und Arbeit bestraft. Kurzum: „Inflation ist unmoralisch“ stellt
Hazlitt unumstößlich fest. Mit Nachdruck weist er abschließend darauf
hin, dass „sie nie unvermeidlich ist. Wir können sie immer über Nacht
stoppen, wenn wir es nur wirklich wollen.“

„Leider ist der große Publizist Hazlitt hierzulande etwas in
Vergessenheit geraten“ stellt Thorsten Polleit, Präsident des Ludwig
von Mises Instituts Deutschland, fest. „Umso erfreulicher, dass der
Finanzbuchverlag mit der Neuauflage seines Buches nun auch gerade den
jüngeren Lesern wieder einen Zugang zu den Gedanken dieses
erstklassigen Analytikers und seinem großartigen Schreibstil eröffnet
hat. Hazlitts Ausführungen zum Thema Inflation sind von einer
bestechenden Klarheit. Ihnen ist nichts hinzuzufügen.“

Übrigens spielt auch die Größe des Staates in Sachen Inflation
eine Rolle. Je kleiner der Staat desto geringer ist seine Neigung zu
großen, auf Pump finanzierten Staatsausgaben. Eine staatliche
Inflationspolitik wird dann unnötig. Mehr über die Vorteile kleiner
Staaten können Sie auf der diesjährigen Ludwig von Mises Konferenz
erfahren. Unter dem Titel „Small is beautiful – vom Vorteil kleiner
politischer Einheiten“ wenden sich am Samstag, 21. Oktober 2017, im
Hotel „Bayerischer Hof“ in München namhafte Redner den positiven
Effekten möglichst kleiner Staatseinheiten zu. Eine Anmeldung ist ab
sofort unter www.misesde.org möglich.

Inflation ist unmoralisch http://www.misesde.org/?p=15646

Pressekontakt:
Wordstatt GmbH
Dagmar Metzger
Tel: +49 89 3577579-0
Email: info@wordstatt.de

Original-Content von: Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V., übermittelt durch news aktuell

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