Innovationen aus Tokios Sportindustrie


 

Auf der ISPO Munich Ende Januar waren daher zehn kleine und mittlere Unternehmen aus Tokio vertreten, um ihre Hightechprodukte und Neuheiten einem breiten Publikum zu präsentieren. Von recycelten T-Shirts im Sinne der Kreislaufwirtschaft über Wasserstoffkapseln für Sportlerinnen und Sportler bis hin zu smarter Sportbekleidung boten die Start-ups aus Tokio eine große Palette an zukunftsorientierten Produkten. Im Folgenden einige ausgewählte Unternehmen und Innovationen:

Saubere T-Shirts durch Upcycling
Kleidung aus Kleidung herstellen. Das Unternehmen „Jeplan“ aus Tokio hat die Marke „BRING“ ins Leben gerufen, die sich voll und ganz der Entwicklung einer kontinuierlichen Kreislaufwirtschaft widmet. Unternehmen sammeln von Kunden aussortierte oder „aus der Mode gekommene“ Artikel und übermitteln diese an BRING. BRING recyclt die Kleidungsstücke mithilfe chemischer Recyclingtechnologien und stellt daraus neue Polyester-Stoffe her, so dass die Rohstoffe im Umlauf bleiben. Mehr als 80 Unternehmen haben sich der Aktion mittlerweile angeschlossen und fördern so gemeinsam eine nachhaltige Marktwirtschaft. Nähere Infos zum Unternehmen gibt es unter: http://www.jeplan.co.jp/en/ .

Die Wasserstoffkapsel gegen Alterung
Definitiv eine Neuheit der Branche ist eine begehbare Wasserstoffkapsel (Airpod) der Firma „Aim Corporation“, die die Wirkung von Wasserstoff und Sauerstoff kombiniert. Das be-deutet in der Praxis: Der Körper kann über die Haut und die Schleimhäute Wasserstoff im gesamten Körper aufnehmen und regt so gleichzeitig die Eliminierung von aktivem Sauerstoff an. Da letzterer eine Ursache des Alterns darstellt, bringt diese neuartige Wasserstoffkapsel nicht nur einen gesundheitlichen, sondern auch einen ästhetischen Nutzen mit sich. Nähere Infos zum Unternehmen gibt es unter: http://www.aimcorp.co.jp/kinzoku/capsule_english.html .

Bewegungserfassung am ganzen Körper
Sportbekleidung, die den gesamten menschlichen Körper mithilfe eines multimodalen Sensorsystems abdeckt: das ist e-skin. Entwickelt hat diese intelligente Bekleidungstechnologie das Unternehmen „Xenoma“. Die zugrundeliegende Kerntechnologie der Bekleidung nennt sich „Printed Circuit Fabric (kurz: PCF). Besonders dehnbare Drähte, Sensoren und Geräte können so auf traditionellen Sporttextilien integriert werden, welche dadurch elastisch und stabil bleiben. Mit seiner simplen Handhabung kann dieses Bewegungserfassungssystem einerseits im Bereich Sport und Fitness zum Einsatz kommen, andererseits auch zu Forschungs- oder Rehabilitationszwecken dienen. Mehr Infos zum Unternehmen gibt es unter: https://xenoma.com/ .

Scannen auf Distanz
Üblicherweise kennt man die Verwendung bzw. das Scannen von QR-Codes eher aus der Nähe – Nähe im Sinne einer Armlänge höchstens. Das Start-Up „XPAND“ hat einen QR-Code entworfen, der problemlos bei einer Entfernung von bis zu 200 Metern mit einem Smartphone oder Tablet gescannt werden kann. Mit dieser Technologie versprechen sich die Unternehmer eine stärkere Integration von Zuschauern bei Sportveranstaltungen. QR-Codes auf Werbebannern in Stadien könnten so beispielsweise direkt mit einem Smart-phone auf entsprechende Online-Shops oder Websites verweisen. Mehr Infos zum Unternehmen gibt es unter https://xpand.codes/en/ .

Ball ist nicht gleich Ball
Egal ob Gummi- oder Softbälle, Abschlag- oder Lederbälle: Die Manufaktur „Nagase Kenko“ aus Tokio widmet sich bereits seit 80 Jahren der Herstellung diverser Ballarten. Auf fast allen Kontinenten spielen die Menschen mit Kenko-Bällen. Im Japanischen Baseball ist der Spezialist für Gummibälle Marktführer. Was alle Bälle von Kenko unter anderem auszeichnet, ist ihr besonders weiches Material. So lässt sich die Verletzungsgefahr beim Training, speziell von Kindern, um ein Vielfaches verringern. Mehr Infos zu Nagase Kenko gibt es unter https://www.nagase-kenko.com/en/index.html .

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