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Innovative Projekte in der Telekommunikation – Ideen, die die Branche verändern können

Meldung hier twittern: #Telco-Techs wollen Telekommunikationsbranche auf den Kopf stellen – #IBP nimmt sie unter die Lupe. http://bit.ly/2dmENyf

Wifi-Sharing mit sauberer Abrechnung
Das amerikanische Startup Tsunami Blu ermöglicht es Privatnutzern, eigene Hotspots zu bauen. Nicht verwendete Bandbreite lässt sich so über ein separates WiFi mit Nachbarn und Freunden teilen. Mit einer Mobile-App lässt sich das verwendete Datenvolumen sauber abrechnen und dadurch die eigene Rechnung subventionieren. Aktuell befindet sich das Unternehmen noch in einer frühen Startphase und öffnet sich erst langsam der Öffentlichkeit, doch es hat Potenzial.

Christoph Kleine, Berater bei Iskander Business Partner, zur Einschätzung der Wirtschaftlichkeit von Tsunami Blu: „Die reine Nutzung durch die Kunden hat aus unserer Sicht ein durchschnittliches Einkommenspotenzial, in Kooperation mit Internetdienstanbietern hat die Technologie von Tsunami Blu allerdings einen deutlich größeren Wert. Besonders bei der Überbrückung der letzten Meile und dem Versprechen ‚Internet ab Tag 1‘ könnte sie künftig eine große Rolle spielen.“

Nachrichten senden ohne Internetverbindung
Bridgefy entwickelt eine Technologie, die eine Übermittlung von Nachrichten und Bildern ganz ohne Internetverbindung erlaubt. Momentan funktioniert dies nur auf kurzer Entfernung, die durch eine größere Nutzerzahl aber ausgeweitet werden soll. Besonders bei Notsituationen, in Gebieten mit schlechter Netzinfrastruktur oder bei Großveranstaltungen, bei denen regelmäßig die normalen Netze überlastet sind, dürfte die Anwendung zum Einsatz kommen. Der Nutzer hat den Vorteil, dass er Datenvolumen einsparen oder sogar ganz darauf verzichten kann. Durch ein Software-Development-Kit kann dieser Trend aber auch auf andere Apps wie WhatsApp ausgebreitet werden, was eine Unabhängigkeit von traditionellen Netzanbietern möglich macht.

Christoph Kleine schätzt auch die Zukunftschancen von Bridgefy positiv ein: „Messenger haben zwar grundsätzlich ein eher geringes Einkommenspotenzial, doch dank der Unabhängigkeit zu bestehender Infrastruktur kann die Monetarisierung von Bridgefy durch B2B- oder Endkunden auf monatlicher Basis erfolgen.“

Eigene Netzinfrastruktur für das Internet of Things
Das französische Startup Sigfox arbeitet daran, die Funknetze der Zukunft bereitzustellen. Doch diese sind nicht für den Menschen, sondern für Maschinen gedacht. Das Unternehmen setzt auf die Ultra-Narrow-Band (UNB)-Netztechnologie, die IoT-Komponenten unabhängig von bestehenden Mobilfunknetzen verbindet. Kleine Informationsmengen lassen sich mit geringem Energieaufwand austauschen. So werden die Mobilfunknetze zwar vom IoT-Traffic entlastet, gleichzeitig entsteht ein starkes Konkurrenzprodukt für die etablierten Telco-Player. Bisher sind 19 Länder, darunter Finnland, vollständig angebunden. Weitere werden folgen.

„Das Potenzial und Schicksal von Sigfox ist untrennbar mit dem Einsatz des Internet of Things verknüpft. Werden IoT-Produkte in der nahen Zukunft von Konsumenten und Unternehmen angenommen, hat Sigfox bei der aktuellen Expansionsrate eine Positionierung als Branchenprimus fast sicher“, erklärt Christoph Kleine. „Lässt der Massenmarkt aber noch auf sich warten, wird der lange Atem von Gründern und Investoren auf die Probe gestellt.“

Die Beschreibung und Einschätzung aller 14 Telco-Techs stehen ab sofort unter www.i-b-partner.de zur Verfügung.

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