Intershop-Wandelanleihe als letzte große Außenfinanzierung abgelöst

Jena, 17. Dezember 2008 – Die Intershop Communications AG (Prime Standard: ISH2) gibt bekannt, dass im letzten Wandlungsfenster der Wandelanleihe 967.403 Teilschuldverschreibungen in 967.403 Aktien der Gesellschaft gewandelt wurden. Zum Ende der Laufzeit der Wandelanleihe am 14. Dezember 2008 musste Intershop einen Gesamtbetrag von lediglich 0,9 Mio. Euro für Rückzahlungen aus der Anleihe aufwenden.
Damit entfallen ab dem kommenden Quartal auch die Zinskosten. Diese betrugen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 noch 277.000 Euro. Der Vorstand erwartet einen entsprechenden positiven Effekt im kommenden Jahr.
Nach vierjähriger Laufzeit ohne Kuponzahlungen betrug der Rückzahlungsbetrag pro Wandelanleihe 1,46 Euro. Von ursprünglich 11,3 Mio. Teilschuldverschreibungen mit Nennwert von je einem Euro wurden in den vier Wandlungsfenstern seit 2005 insgesamt 10,7 Mio. in Aktien der Gesellschaft gewandelt, was einer Wandlungsquote von 95% entspricht.
Nachdem sich in diesem Jahr der Kurs der Intershop-Aktie völlig konträr zum erfolgreich vollzogenen Turnaround des Unternehmens darstellte, hatte Intershop bereits im Oktober den vorzeitigen Rückkauf noch ausstehender Wandelanleihen über die Börse begonnen. Insgesamt konnten ca. 57.000 Wandelanleihen zu einem Schnittkurs von deutlich unter 1,46 EUR am Markt erworben werden. Durch diesen Rückkauf sowie die trotz des zuletzt erheblich unter dem Rückzahlungspreis liegenden Aktienkurses hohe Wandlungsquote musste Intershop nur noch ca. 600.000 Wandelanleihen zu Kosten von 0,9 Mio. Euro ablösen.
„Die hohe Wandlungsquote im letzten Wandlungsfenster unterstreicht das starke Commitment unserer langfristig orientierten Investoren in den substantiellen und nachhaltigen Turnaround Intershops und in die fundamental hohe Werthaltigkeit des Unternehmens“, erklärt Dr. Ludger Vogt, Vorstand bei Intershop.
„Auf Grund der hohen Wandlungsquote verbleibt dem Unternehmen ein Cashpolster von mehr als 7 Mio. Euro. Intershop ist nach Auslaufen des Wandlers praktisch schuldenfrei und von der negativen Entwicklung an den Refinanzierungsmärkten nicht betroffen. Da Intershop trotz anhaltender Rezession bislang keine spürbaren negativen Einflüsse auf das eigene operative Geschäft zu verzeichnen hat, ist die Geschäftsführung vollkommen überzeugt, den seit Mitte 2007 eingeschlagenen Erfolgskurs inklusive der Ertrags- und Wachstumsziele ohne Verzögerungen einhalten zu können. Die starke Nettocashposition sowie der positive operative Cash Flow geben uns eine grundsolide Basis, um unser Wachstum dynamisch fortzusetzen ohne im aktuellen Umfeld auf Außenfinanzierung angewiesen zu sein. Wir gehen daher davon aus, als Gewinner aus der gegenwärtigen Krise hervortreten zu können“, kommentiert Dr. Vogt weiter.

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