Investition in die Mitarbeiter ist ein ROI-Quantensprung – Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Gesundheit haben einen ROI von 4:1

Jürgen T. Knauf
 

Beispiel einer Jahresbetrachtung der Musterbeispiel GmbH (1.000 Beschäftigte mit durchschnittlichen Gehalts- bzw. Lohnkosten von 50.000,- Euro inkl. Personalnebenkosten pro MA p.a., Metallverarbeitende Industrie): Ohne BGM-Projekt beträgt bei einem Krankenstand von 5% die Entgeltfortzahlung 2.500.000,- Euro. Mit BGM-Projekt und einer Reduktion des Krankenstands auf 4% beträgt die Entgeltfortzahlung lediglich noch 2.000.000,- Euro. Dies entspricht 20 % Einsparung oder 500.000,- Euro pro Jahr! Dagegen stehen Kosten für ein BGM-Projekt (Analysen, Workshops Führungskräfte, Kurse Mitarbeiter, Gesundheitstag, Personalaufwand (½ Stelle) etc. in Höhe von ca. 140.000,- Euro, abzgl. geschätzt 40.000,- Euro durch Zuschüsse der Krankenkasse und Steuervorteile, also einem Nettoaufwand von 100.000,- Euro. Der Ertrag durch BGM beläuft sich somit auf ca. 400.000,- Euro. Dies ist ein ROI von 4 : 1.

Sieht man die Mitarbeiter als Ganzes, investiert in Körper (Gesundheit), Geist (Innovationskraft!) und Seele (Motivation) und schafft die richtigen Verhältnisse, so beträgt der ROI eher zwischen 4 und 8, denn den Gesundheits-ROI steigern weitere flankierende Effekte wie bspw. Senkung Fehlerquote, Reduktion Produktionsausschuss, Steigerung Stückzahlen, Steigerung Kundenzufriedenheit, Senkung der Fluktuation, Steigerung des Engagements/Leistungsmotivation, leichtere Fachkräftegewinnung (Employer Branding), Reduktion Präsentismus u.v.m.

Wie man ein Unternehmen zu mehr Gesundheit führen und dabei seine Wettbewerbsfähigkeit überproportional steigern kann, erarbeitet der Protagonist in dem Bestseller-Roman „Kaleidoskop der Scherben“.

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