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Jede Frau braucht ein Ankleidezimmer – in vier einfachen Schritten von der Schlafzimmerecke zum begehbaren Traumschrank


 

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– Auch ohne ein zusätzliches Zimmer: der begehbare Kleiderschrank muss kein Traum bleiben
– Birgit Gröger von der Online-Schreinerei meine möbelmanufaktur (www.meinemoebelmanufaktur.de) verrät, wie aus jeder ungenutzten Ecke ein kleines Ankleidezimmer werden kann
Schuhtick, Taschensammelleidenschaft oder Kleiderfetischistin? Sich nach einer anstrengenden Woche den Frust von der Seele zu shoppen, macht einfach glücklich, aber die neuen Errungenschaften möchten natürlich auch gut untergebracht sein. Welche Frau träumt da nicht von einem Ankleidezimmer à la Carry Bradshaw aus Sex and the City: nach Farben geordnete Shirts, Kleiderstangen mit glitzernden Roben, reihenweise Schmuckschubladen und ein wunderschönes Schuhregal, das die neuesten High Heels gekonnt zur Schau stellt. Bei so viel Ordnung und einer stressfreien Auswahl am Morgen schlagen aber nicht nur Frauenherzen höher. Auch Männer schätzen die Vorzüge eines übersichtlichen Ankleidebereiches. Nicht jeder hat dafür jedoch ein ganzes Zimmer zur Verfügung. Birgit Gröger, Gründerin der Online-Schreinerei meine möbelmanufaktur (www.meinemoebelmanufaktur.de), verrät, wie in vier einfachen Schritten trotzdem aus jeder Kammer oder Schlafzimmerecke ein begehbarer Traumschrank wird.
1. Die Checkliste
Ein begehbarer Kleiderschrank ist für viele ein Wunschtraum, der jedoch mangels eines zusätzlichen Zimmers nicht in Erfüllung geht. Dabei lässt sich mit der richtigen Planung und individuellen Lösungen aus nahezu jeder ungenutzten Ecke ein begehbarer Kleiderschrank zaubern. Das A und O bei der Integration in einen kleinen Raum sind individuelle, passgenaue Einbausysteme und eine gute Aufteilung in verschiedene Zonen. Bevor es jedoch an die konkrete Zusammenstellung der einzelnen Bauteile geht, gilt es zunächst einige Fragen zu beantworten. Die Checkliste sollte dazu folgende Aspekte beinhalten:
– Wo soll der Kleiderschrank später stehen?
Grundsätzlich ist schon bei einer Zimmergröße ab 14 Quadratmetern eine komplexe Schranklösung umsetzbar.
– Hat der Raum eine Dachschränke oder andere Sondermaße?
Für die perfekte Planung sollte der Raum zuerst vollständig ausgemessen und skizziert werden.
– Was hängt heute schon alles in den Schränken und was soll in Zukunft noch Platz finden?
Mit einer einfachen Bestandsaufnahme lässt sich schnell feststellen, aus welchen Bauteilen das individuelle Schranksystem bestehen sollte. Werden mehr Stangen für Jacken, Kleider und Blusen benötigt oder sind offene Fächer und Schubläden für liegende Kleidung am wichtigsten? Sollen Schuhe, Taschen und andere Dinge untergebracht werden? Je nachdem, was wirklich gebracht wird, lässt sich daraufhin eine individuelle Schranklösung zusammenstellen.
– Soll der Schrank komplett offen oder mit Schrankfronten versehen werden?
Ein offener Schrank schafft eine gute Übersicht und sieht gut aus. Wer seine Kleidung aber lieber schützen und nicht auf akkurate Ordnung achten will, der entscheidet sich lieber für einzelne Abschnitte mit Schrankfronten. Hinter den geschlossenen Schranktüren lassen sich so auch unauffällig Handtücher und Bettwäsche verstauen.
– Dürfen es noch Extras sein?
Ein gutes Ankleidezimmer besteht nicht nur aus Kleiderstangen und Fächern. Daher sollte vorab darüber nachgedacht werden, welche Extras nützlich sein könnten.
2. Die Aufteilung in Zonen
Das Herzstück des Ankleidebereiches ist der Kleiderschrank. Bei einer Lösung nach Maß kann die Aufteilung ganz nach der individuellen Größe und der damit leicht erreichbaren Zonen eingerichtet werden. Der Bereich vom Boden bis zu einer Höhe von ca. 60 cm ist für Dinge reserviert, die nicht täglich gebraucht werden. Taschen, Koffer oder Decken finden hier genauso Platz wie die Kleidung aus der letzten Saison. Im Bereich zwischen 60 cm und 170 cm sollten sich Kleiderstangen, Schubkästen und Fachböden für den täglichen Bedarf befinden. Darüber liegende Bereiche ab einer Höhe über 170 cm eigenen sich dagegen für Regalfächer mit Bettwäsche, Handtüchern und anderen nicht alltägliche Dingen. Wer diesen Bereich häufiger nutzen möchte, kann gegebenenfalls einen Kleiderlift für die leichtere Erreichbarkeit integrieren.
Für eine gute Übersichtlichkeit empfiehlt sich außerdem eine klare Aufteilung in separate Bereiche für die jeweilige Kleidung, Schuhe und Accessoires. Auf den Stangen sollten Jacken, Blusen und Kleider angeordnet werden, in den Regalen können Shirts und Pullover nach Farben sortiert werden und Fächer und Schubladen sind für Unterwäsche und Accessoires nutzbar.
3. Den Platzbedarf berechnen
Die Tiefe der einzelnen Schrankfächer richtet sich nach den jeweiligen Kleidungsstücken. Grundlegend gilt folgende Regel: ein Kleiderschrank für Blusen, Hemde und Co. braucht mindestens eine Tiefe von 60 cm. Die Übersicht zeigt, wie viel Platz im Schrank für welches Kleidungsstück nötig wird:
4. Die Extra-Ausstattung
In einem letzten Schritt sind zusätzliche Elemente einzuplanen, die in jedem begehbaren Kleiderschrank auf keinen Fall fehlen dürfen. Wichtig ist hier beispielsweise eine gute Beleuchtung. Am besten eignen sich dazu Halogenleuchten, damit die Kleidung auch zuhause genauso gut aussieht wie in der Umkleidekabine. Auch ein großer Spiegel ist ein unverzichtbarer Bestandteil in jedem Ankleidebereich. Um Platz zu sparen, kann dieser auch in eine Schranktür oder die Rückseite der Eingangstür integriert werden. Des Weiteren sollten Haken für das Aussuchen von Outfits und eine Ablagemöglichkeit eingeplant werden. Dazu eignet sich zum Beispiel ein kleiner Hocker, der gleichzeitig als Sitzgelegenheit und Tritt genutzt werden kann. Wer mehr Platz hat kann auch zwei schöne Sideboards in die Mitte des Raumes stellen und damit eine zusätzliche Ablagefläche schaffen. Schubladen, Körbe oder Deko-Boxen helfen Kleinteile zu ordnen. Vom Gürtel bis zu den Socken ist so alles an seinem festen Platz und wird schnell gefunden.
Weitere Tipps und individuelle Einrichtungsmöglichkeiten gibt es auf: www.meinemoebelmanufaktur.de
Über Birgit Gröger
Die 29-jährige Betriebswirtin liebt das Unternehmertum, das Risiko und Möbel. Mit meine möbelmanufaktur (www.meine-moebelmanufaktur.de) hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Gemeinsam mit dem Mitgründer Sebastian Schips bringt sie mit dem personalisierten Online-Dienst traditionelles Schreinerhandwerk, Online-Shopping und den Wunsch nach einzigartigen Möbelstücken zusammen. Mit dem Anspruch perfekt passende Möbelunikate für ihre Kunden zu produzieren, befasst sich Birgit Gröger täglich mit Einrichtungsfragen und findet Lösungen für kniffelige Ecken und Kanten.

Bei meine möbelmanufaktur ([url=http://www.meine-moebelmanufaktur.de]www.meine-moebelmanufaktur.de[/url]) wird der Kunde selbst zum Möbeldesigner. Ob begehbarer Kleiderschrank, Sideboard oder Regal für eine knifflige Dachschräge oder einfach individuelle hochwertige Möbelstücke – mithilfe eines Konfigurators gestaltet der Nutzer seinen ganz persönlichen Liebling online. Anschließend werden die Unikate in Köngen bei Stuttgart mit Liebe für–s Detail gefertigt und direkt in die eigenen vier Wände geliefert. Der Online-Konfigurator fragt Größe, Holzart, Farbe und alle weiteren Details ab und gibt neben einer Kostenübersicht auch einen Eindruck wieder, wie das Wunschmöbelstück aussehen wird. Wer nicht ganz sicher ist, bekommt ein Gratis-Materialmuster zugeschickt. So kann man sich vergewissern, dass das bestellte Mobiliar auch wirklich zu den eigenen vier Wänden passt.
Gegründet wurde meine möbelmanufaktur im September 2011 von den beiden Geschäftsführern Sebastian Schips und Birgit Gröger. Mit ihrem Team sitzen sie in Köngen – fußläufig zur Fertigungshalle. Das Startup ging als Sieger des Wirtschaftswoche Gründerwettbewerb 2012 hervor, wurde von der Initiative Mittelstand in der Kategorie „Best of E-Commerce“ ausgezeichnet und bekam von der Fachzeitschrift Internethandel den Titel „Internet Start-up 2012“ verliehen.

Weitere Informationen unter:
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