Jeju-Forum widmet sich multilateraler Zusammenarbeit in den Bereichen Pandemie und Sicherheit

Das vom Jeju Peace Institute organisierte jährlich stattfindende internationale Friedensforum wurde am Donnerstag auf der Ferieninsel Jeju südlich der koreanischen Halbinsel eröffnet. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Möglichkeiten zur Stärkung der multilateralen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie sowie der Förderung der regionalen Sicherheit.

Das dreitägige Jeju-Forum für Frieden und Wohlstand findet vor dem Hintergrund einer dringenden Notwendigkeit der globalen Zusammenarbeit statt, die durch die Corona-Krise deutlich geworden ist. Diese Zusammenarbeit war jüngst durch die zunehmende Rivalität zwischen China und den USA sowie durch den aufkommenden Protektionismus, Nationalismus und Unilateralismus in einigen Ländern untergraben worden.

Das Forum fand unter dem Hauptthema “Neubelebung der multilateralen Zusammenarbeit: Pandemie und die Sicherheit der Menschen”statt und begrüßte prominente Besucher wie UN-Generalsekretär Antonio Guterres, seinen Vorgänger Ban Ki-moon, den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und den ehemaligen singapurischen Premierminister Goh Chok Tong.

Während der Eröffnungsfeier am Freitag hielt Präsident Moon Jae-in eine Grundsatzrede per Video, in der er bekräftigte, dass Südkorea die Bemühungen um die Denuklearisierung der Halbinsel und die Schaffung eines dauerhaften Friedens in der Region niemals aufgeben werde. Außerdem betonte er die Notwendigkeit, den koreanischen Friedensprozesses wiederzubeleben.

Im Rahmen des Forums finden verschiedene Sitzungen zur Erörterung transnationaler Herausforderungen wie der anhaltenden globalen Gesundheitskrise, des Klimawandels und der Cybersicherheit sowie der Bemühungen zur Förderung der regionalen und globalen Zusammenarbeit für die Zeit nach dem Coronavirus statt.

Zu den Sitzungen gehören auch zwei Plenarsitzungen am Freitag – eine zum Thema Neugestaltung des Multilateralismus in Zeiten der Pandemie und die andere zu den Möglichkeiten, die aktuelle Gesundheitskrise und andere Krisen in Möglichkeiten zur Förderung der weltweiten Solidarität umzuwandeln.

Des Weiteren finden im Rahmen des Forums auch einige Rundtischgespräche mit ausländischen Botschaftern in Seoul statt, in denen die sich ändernde geopolitische Dynamik in Nordostasien sowie Erfahrungen und Lehren aus der COVID-19-Krise erörtert werden sollen.

Am Samstag soll es im Anschluss an die Präsidentschaftswahlen in dieser Woche in einer Expertensitzung um die Beziehungen der USA mit China und mit der koreanischen Halbinsel gehen. In einer separaten Sitzung werden sich die Experten außerdem dem nordkoreanischen Atomproblem widmen.

Die ausländischen Sprecher nehmen aufgrund der COVID-19-Einschränkungen über Videolinks teil, erklärten die Organisatoren. Alle wichtigen Sitzungen werden live über eine spezielle öffentliche Online-Plattform übertragen.

Seit seiner Einführung im Jahr 2001 hat sich das Forum zu einer regionalen multilateralen Dialogplattform entwickelt, das sich für die Förderung von nachhaltigem Frieden und Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel und darüber hinaus einsetzt.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/1328390/Jeju_Forum.jpg

Pressekontakt:

HYUN Jiwon
Programmbeauftragter (+82-64-735-6534
jwhyun@jpi.or.kr)

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/150019/4756080
OTS: Jeju Peace Institute

Original-Content von: Jeju Peace Institute, übermittelt durch news aktuell

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