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Jones Lang LaSalle Büroimmobilienuhr 2. Quartal 2013: Unterschiedliche Entwicklungszyklen der europäischen Märkte (BILD)


 


Der europäische Mietpreisindex für Büroflächen von Jones Lang
LaSalle zeigt auch im 2. Quartal einen leichten Zuwachs gegenüber dem
Vorquartal (+ 0,2 %). Im Jahresvergleich bewegt er sich jedoch noch
im negativen Bereich (-0,7 %), auch wenn sich der Trend zunehmend
umkehrt.

Erholt von ihrem historischen Tiefstand Mitte 2012 haben sich die
Büro-Spitzenmieten in Dublin (+ 16,7%). Gegenüber dem Vorquartal
legten sie um 9,4 % zu, ebenso Edinburgh (+7,4 %), Düsseldorf (+5,8
%) und Luxemburg (+5,0 %). Nur diese vier Märkte konnten einen
Zuwachs aufweisen. Budapest mit geringer Flächennachfrage
verzeichnet ein Minus von 2,5 %, Warschau vor allem durch ein
steigendes Flächenangebot einen Rückgang von 2,0 %, Barcelona
notierte bei -1,4 %. In den übrigen 16 Indexmärkten blieben die
Spitzenmieten im 2. Quartal unverändert.

Der Büroflächenumsatz ist europaweit im zweiten Quartal leicht
gewachsen (5 % in West-, 7% in Mittel- und Osteuropa). Damit schlägt
für das erste Halbjahr 2013 europaweit ein Umsatzvolumen von 4,8 Mio.
m² zu Buche; das Niveau des Vorjahres ist in etwa erreicht, der 5-
und 10-Jahresschnitt (jeweils die ersten Halbjahre) allerdings um
jeweils 5% unterschritten. 14 der 24 untersuchten Märkten zeigten im
zweiten Quartal ein Umsatzwachstum, die meisten von ihnen lagen
zwischen 1% und 46%.

Insgesamt bleiben die Nutzer kostensensibel und werden ihre
Mietoptionen weiter sorgfältig prüfen. Bereits in der Vergangenheit
war zu beobachten, dass Nutzer Gelegenheiten zur Flächenaufwertung
ergreifen, wenn bei Flächeneffizienz und Arbeitsproduktivität
und/oder der Lage klare Verbesserungen realisiert werden können. Der
europaweit aggregierte Büroflächen-Leerstand lag Ende Juni
unverändert bei 9,7 %. Einem Rückgang in Westeuropa um 10 Basispunkte
auf 9,2% stand ein Plus in gleicher Höhe in Mittel- und Osteuropa
(auf 14,0 %) gegenüber. Ausgeglichen zeigten sich die Entwicklungen
in den untersuchten 24 Märkten: die eine Hälfte legte zu, um bis zu
110 bps in der Spitze in Rotterdam, die andere nahm ab, angeführt von
Moskau, mit einem Rückgang in gleicher Höhe. Alle anderen Märkte
bewegten sich innerhalb eines Bereichs von +/- 40 bps. In den
kommenden sechs Monaten wird sich nicht viel an dieser Situation
verändern. Neue Flächen dürften zwar rasch absorbiert werden, die
expansive Nachfrage wird aber eher schwach ausfallen und anmietende
Unternehmen dürften eher Effizienzsteigerungen im Blick haben.

Die Fertigstellungen sind im 2. Quartal weiter gesunken und
erreichten mit einem Rückgang von 11 % auf 720.000 m² das niedrigste
Volumen seit 10 Jahren. Damit lag das Volumen in den ersten sechs
Monaten bei rund 1,5 Mio. m², der 5-Jahresdurchschnitt wurde um 43%
unterschritten. In der zweiten Jahreshälfte wird allerdings eine
deutliche Zunahme der Fertigstellungen erwartet.

Pressekontakt:
Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007

Weitere Informationen unter:
http://


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