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Jutta Krellmann zur Streik-Fortsetzung: Wasser predigen und Wein trinken – Post kriegt den Hals nicht voll

„Ich erwarte, dass die Bundesregierung endlich
ihren Hintern bewegt und als größte Anteilseignerin der Post
deeskalierend tätig wird“, sagt Jutta Krellmann,
gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, angesichts
der Wiederaufnahme des unbefristeten Streiks bei der Deutschen Post
AG, nachdem diese die Erklärungsfrist des Tarifangebots der
Gewerkschaft Verdi am 4. Juni verstreichen ließ. Krellmann weiter:

„Es ist unmöglich, wie die Post ihre Beschäftigten am
ausgestreckten Arm verhungern lässt. Da werden Tarifverträge
gebrochen, Beamte und Leiharbeiter als Streikbrecher eingesetzt und
immer mehr Arbeitsverträge befristet, weil befristet Beschäftigte
erpressbarer sind. Während an die Aktionäre immer höhere Gewinne
ausgeschüttet werden, drohen den Beschäftigten Lohnsenkungen von bis
zu 20 Prozent. Was derzeit bei der Deutschen Post stattfindet, ist
nichts anderes als erpresserisches Lohndumping.

Dabei gehört die Post zu 21 Prozent der Bundesrepublik Deutschland
und damit uns allen. Wenn die Bundesregierung so tut, als könne sie
da nichts machen, ist das nicht akzeptabel. DIE LINKE fordert
hingegen hohe Strafen für Unternehmen, die Streikbrecher einsetzen;
ein Veto-Recht für Betriebsräte gegen Outsourcing; die Abschaffung
sachgrundlos befristeter Arbeitsverträge sowie die Rücknahme der
Privatisierung der Deutschen Post AG.“

Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de

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