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Kapitalmarktunion – Die Stunde der Wahrheit naht


 

Mit großen Erwartungen kündigte die EU-Kommission im Frühjahr 2015 mit einem Grünbuch die Schaffung einer europäischen Kapitalmarktunion an. Die Förderung des Verbriefungsmarktes sollte dabei erster Schritt und tragende Säule gleichzeitig sein. Damit trägt die Kommission der Tatsache Rechnung, dass Europas Finanzmärkte anders strukturiert sind als die USA. Die Bankfinanzierung dominiert, die Märkte für Unternehmensanleihen und Aktien sind relativ schwach. Von daher ist unter den gegebenen Bedingungen die Verbriefung ein probates Mittel um Bank- und Kapitalmarktfinanzierung schnell und effizient zu vernetzen.
Die EU-Kommission erkannte in ihrem Grünbuch 2015 auch an, dass europäische Verbriefungen über die Finanzkrise hinweg ihre Qualität unter Beweis stellten. Sie kündigte an, den Anwendungsrahmen der Verbriefungen im Interesse der Wirtschaftsfinanzierung durch eine entsprechende Regulierung weiter zu festigen.
Bereits Ende September legte sie dazu einen entsprechenden Verordnungsentwurf für standardisierte, transparente und einfache Verbriefungen vor. Doch bereits nach erster Durchsicht war das Votum des Marktes klar. Mit diesem Entwurf würde Europa das angestrebte Ziel nicht erreichen. Im Gegenteil. Der nach der Finanzkrise wieder in Gang gekommene europäische Verbriefungsmarkt würde im Gegenteil schwer beschädigt werden. Die Frage stellt sich nunmehr, nachdem EU Rat und Parlament mit ihren Beiträgen bislang die grundlegenden Mängel des Kommissionsentwurf nicht überwunden haben, was zu erwarten ist.
Wird das EU-Projekt der Schaffung einer europäischen Kapitalmarktunion bereits am Startblock scheitern? Wie könnte vor dem Hintergrund des Brexit der weitere Weg aussehen, um die Zielsetzung der Schaffung einer europäischen Kapitalmarktunion mit einer vernünftigen Verbriefungsregulierung in Einklang zu bringen?
Diesen Fragen widmen sich im Rahmen des diesjährigen TSI Kongress 2016 (www.tsi-kongress.de) in Berlin viele Diskussionsforen. Alle Wesentlichen damit verbundenen Fragen werden unter Beteiligung der Spezialisten aus Politik, Regulierung, Kanzleien und Banken behandelt werden.

Asset Based Finance in Deutschland und TSI – die beiden Begriffe sind eng miteinander verbunden. Die True ­Sale ­International GmbH (TSI) entstand im Mai 2004 aus einer Initiative von dreizehn Banken in Deutschland zur Förderung des deutschen Verbriefungsmarktes. Heute gehen die Themen der TSI deutlich darüber hinaus und decken weite Bereiche des Asset Based Finance Marktes ab. Über die TSI Verbriefungsplattform wurden bislang weit über 100 Transaktionen mit einem dreistelligen Milliardenvolumen (Risikotransfer) abgewickelt (Stand: September 2016). Viele True Sale-Transaktionen nutzen das Label „CERTIFIED BY TSI – DEUTSCHER VERBRIEFUNGSSTANDARD“, mit dem für Investoren ein hohes Maß an Transparenz und Qualität erreicht wird.

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