Bahn-Chef Grube rügt Millionengehälter in der Finanzbranche

Bahn-Chef Rüdiger Grube hat die Millionengehälter in der Finanzbranche scharf kritisiert. "Diese hohen Bonuszahlungen bei Investmentbankern halte ich für absolut unangemessen", sagte Grube im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Menschen, die zum Beispiel bei einem Unternehmensverkauf nur vermittelten, aber selbst keine Verantwortung für die Mitarbeiter und ihre Familien übernähmen, hätten "solche Spitzengeh&

Kauder kritisiert Ablauf der EU-Gipfeltreffen

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Art, wie die EU-Staats- und Regierungschefs bei Gipfeltreffen verhandeln, scharf kritisiert. Kauder sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe), Europa müsse "seinen Arbeitsstil dringend ändern, den jetzigen kann ich nicht akzeptieren". Es dürfe "nicht sein, dass man sich in Brüssel am späten Nachmittag trifft, dass man dann die ganze Nacht durchverhandelt und dass dann irgendwelche Leute irge

Unionsfraktionschef Kauder will Elterngeld überprüfen

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat sich dafür ausgesprochen, den Sinn des Elterngeldes zu überprüfen. Kauder sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe), "in der nächsten Legislaturperiode werden wir uns das Elterngeld und seine Wirkung noch mal anschauen müssen". Die nächste Legislaturperiode beginnt im Herbst 2013. In der vergangenen Woche hatte bereits der CDU-Wirtschaftspolitiker Thomas Bareiß eine Überprüfung g

„Bild“: Regierung schickt keine Finanzbeamten nach Griechenland

Deutschland wird nun vorerst doch keine Finanzbeamten nach Griechenland schicken. Wie die "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) meldet, hat das Bundesfinanzministerium entsprechende Pläne auf Eis gelegt. Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus dem Ministerium und auf Koalitionskreise. Danach ist die geplante Entsendung von bis zu 165 deutschen Finanzbeamten zum Aufbau und zur Unterstützung der griechischen Finanzverwaltung gestoppt. Zur Begründung hieß es, das grie

ARD-Deutschlandtrend: Union legt bei Sonntagsfrage zu

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschlandtrends kann die Union im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt zulegen und erreicht 35 Prozent. Die SPD kommt unverändert auf 30 Prozent. Die FDP verliert einen Punkt auf vier Prozent. Die Grünen gewinnen einen Punkt hinzu und kommen auf 14 Prozent. Die Linke gewinnt zwei Punkte hinzu auf sieben Prozent. Die Piratenpartei verliert gegenüber dem Vormonat zwei Punkte und erreicht ebenfalls sieben Prozent. Für die Sonntagsfrage h

Kauder kritisiert konservativen „Berliner Kreis“ in der CDU

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat sich zum ersten Mal öffentlich zu den Plänen des "Berliner Kreises" geäußert: Der Kreis will sich innerhalb der CDU als feste Gruppe organisieren, er fordert ein konservativeres Profil der Partei. Kauder sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe), alle CDU-Mitglieder seien "frei, sich zu Gesprächskreisen zusammenzufinden". Aber die CDU sei "immer dann besonders stark, wenn es ihr

BERLINER MORGENPOST: Boomtown Berlin / Leitartikel von Christine Richter

Wer hätte das gedacht: In Berlin ist die Zahl der
Einwohner im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit der
Wiedervereinigung nicht mehr. Mehr als 3,5 Millionen Menschen leben
inzwischen in der deutschen Hauptstadt. Und dies, weil mehr Menschen
aus anderen Ländern wie Polen oder Spanien nach Berlin gezogen sind,
weil es im vergangenen Jahr erstmals wieder einen Geburtenüberschuss
gab. Das sind gute Nachrichten für die Stadt. Wie attraktiv Berlin
ist, lässt sic

Berliner Zeitung: Die Berliner Zeitung kommentiert den Streitüber die Praxisgebühr

Mit der Aktion landet die HEK einen politischen
Treffer. Sie wird damit der Debatte um die generelle Abschaffung der
Praxisgebühr neue Kraft verleihen. Bislang konnte sich die
Bundesregierung zu diesem Schritt nicht durchringen. Dabei ist die
Praxisgebühr durch und durch überflüssig: Das Ziel, die Gesamtzahl
der Arztbesuche in Deutschland zu reduzieren, wurde nicht erreicht.
Stattdessen werden finanziell schwache Versicherte von medizinisch
notwendigen Besuchen beim A

Staatssekretär: Schiffsfinanzierungen werden für deutsche Reeder schwieriger

Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Hans-Joachim Otto, befürchtet eine langfristige Schwächung des Schifffahrtsstandorts Deutschland. Durch den teilweisen Rückzug der Banken aus der Schiffsfinanzierung seien nicht nur Reeder, sondern auch Werften und Zulieferer betroffen. "In Asien gibt es derzeit wesentlich bessere Finanzierungsbedingungen", sagte Otto dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) Otto hatte am Donn