Frankfurter Rundschau: Zum TV-Duell Obama-Romney:

Romneys Performance war überraschend stark und
Präsident Obama erstaunlich defensiv. Doch Romney hat erneut einen
fliegenden Wechsel seiner Botschaften vorgenommen. Das wird vor allem
den Konservativen nicht gefallen, die wenig von der Bankenregulierung
und eine Steuersenkung für erforderlich halten. Es dürfte auch
Wechselwähler nicht überzeugen, die sich einmal mehr fragen müssen,
wofür Romney steht. Am Ende ist wie so oft. Der Herausforderer
prof

Frauen in Führungspositionen verdienten 2010 30 Prozent weniger als Männer

Die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau bleiben hoch: Im Jahr 2010 verdienten Frauen in Führungspositionen rund 30 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Demnach lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von weiblichen Führungskräften im Jahr 2010 bei 27,64 Euro. Ihre männlichen Kollegen verdienten in vergleichbaren Positionen gut 30 Prozent mehr (39,50 Euro). Insgesamt hat sich der

Frauen verdienten 2010 in Führungspositionen 30 % weniger als Männer

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von
weiblichen Führungskräften war im Jahr 2010 in Deutschland mit
27,64 Euro um 30 % niedriger als der von männlichen Führungskräften
(39,50 Euro). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der
Verdienststrukturerhebung 2010 weiter mitteilt, gab es ähnlich hohe
Verdienstunterschiede bei Technikern (30 %) und akademischen Berufen
(28 %). Mit 25 % war der sogenannte Gender Pay Ga

Börsen-Zeitung: Da tut sich was, Kommentar zum Börsengang des Versicherers Talanx, von Walther Becker.

Es ist vollbracht: Der größte Börsengang in
Deutschland seit zweieinhalb Jahren ist nach einem nie da gewesenen
Zickzackkurs doch noch über die Bühne gegangen. Die Aktie von Talanx,
der Nummer 3 der deutschen Assekuranz, ist mit 19,05 Euro gestartet –
das sind 4% über dem Ausgabepreis, der am unteren Ende der
Angebotsspanne lag. Angesichts der kolportierten Überzeichnung ein
durchwachsenes Debüt.

Dem IPO-Markt hat das Prozedere alles andere als ge

Börsen-Zeitung: Die tun was, Kommentar zur Verschmelzung der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom auf den kleineren US-Rivalen MetroPCS, von Andreas Hippin.

Irgendetwas musste René Obermann mit T-Mobile
USA ja machen, wollte der Telekom-Chef nicht fortan als "Lame Duck"
gelten. Seitdem der Verkauf an AT&T, der 39 Mrd. Dollar einspielen
sollte, Ende vergangenen Jahres geplatzt ist, brennt der Dachstuhl.
Dass der Telekom-Veteran Philipp Humm seinen Job als Chef von
T-Mobile USA hinschmiss, um beim Rivalen Vodafone anzuheuern, spricht
Bände. Dass die Bonner Telefongesellschaft noch einen Käufer für ihr
US-Mobil

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Steinbrücks Nebeneinkünften

Nun ist es völlig legitim und gängige Praxis,
dass Politiker mit Vorträgen Geld verdienen. Dennoch hat das
Verhalten Steinbrücks ein Geschmäckle. Spätestens seit Anfang diesen
Jahres lief alles auf Steinbrück zu als Kanzlerkandidat, weil
Steinmeier als früherer Wahlverlierer dazu tendierte, nicht mehr
anzutreten. Ab dann hätte Steinbrück aus Gründen der politischen
Hygiene seine Vortragstätigkeit reduzieren müssen.

Press

Bank-Chef Karl Matthäus Schmidt: „Der Kunde wird nur wieder hinters Licht geführt“

–Börse Online—Interview mit dem Quirinbank-Chef
/ EU-Gesetzgebung geht zu Lasten der privaten Bankkunden / Forderung
nach einem konsequenten Provisionsverbot / Stärkerer
Verbraucherschutz in Deutschland erwartet

Die EU-Gesetzgebung scheint zu Lasten privater Bankkunden die
Chance zu vergeben, die Provisionspraxis der Banken konsequent zu
reglementieren. "Der aktuelle Vorschlag enthält leider so viele
Ausnahmen im Gesetzestext, die als –notwendige Provisionen–
b