Ex-Gouverneur Spitzer fordert mehr Klagen gegen Banken

Der ehemalige Gouverneur von New York, Eliot Spitzer, fordert, dass nach der Finanzkrise deutlich mehr Klagen gegen Banken eingereicht werden müssen. "Ich meine, die Fälle müssen vor Gericht gebracht werden, sonst verliert die Öffentlichkeit jedes Vertrauen, dass es auch nur ein Mindestmaß an Fairness im System gibt", sagte Spitzer im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Man müsse zur Not in Kauf nehmen, dass solche Klagen das

Daimler und Nissan bauen ab 2014 gemeinsam Motoren in den USA

Der Automobilkonzern Daimler und die Allianz aus Nissan und Renault bauen ihre Partnerschaft aus und werden ab 2014 gemeinsam Motoren in den USA produzieren. Dies teilten die Unternehmen kurz vor Beginn der Automesse in Detroit am Sonntag mit. Demnach werden die Autokonzerne im Nissan-Werk im US-Bundesstaat Tennessee ab 2014 gemeinsam Vierzylinder-Motoren produzieren, die in Modellen von Mercedes-Benz sowie der Nissan-Marke Infiniti zum Einsatz kommen sollen. Die Kapazität soll bei rund 250

Vertragsentwurf: Euro-Zone will Fiskalpakt verschärfen

Die Euro-Zone erwägt, den geplanten Fiskalpakt zu erweitern. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf den jüngsten Entwurf des neuen EU-Vertrages. Möglicherweise würden die Mitgliedstaaten der Währungsunion nicht nur bei der Haushaltspolitik, sondern auch bei der Wirtschaftspolitik enger zusammenrücken und dies vertraglich festschreiben. Demnach wollen die Euro-Staaten ihre wirtschaftspolitische Zusammenarbeit verstärken, um

Audi-Chef Stadler hält US-Werk für beschlossene Sache

Audi-Chef Rupert Stadler hat sich für ein erstes US-Werk der VW-Nobeltochter bereits im Grundsatz entschieden. "Bei mir im Herzen und im Kopf ist die Entscheidung für ein Werk in Nordamerika klar", sagte Stadler vor Beginn der wichtigen US-Automesse in Detroit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Es ist keine Frage des Ob, sondern lediglich noch des Wann." Gründlichkeit gehe jedoch vor Schnelligkeit. "Unsere strategische Agenda steht. Und zentral

Der Tagesspiegel: Luftfahrt-Präsident kritisiert Steuersenkung als zu gering

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus-Peter Siegloch, hat die zum
Jahreswechsel eingeführte Senkung der Luftverkehrsabgabe als zu
gering kritisiert. "Diese kleine Senkung – zum Beispiel bei
Inlandsflügen von 8 Euro auf 7,50 Euro – ist ein Anfang, aber bei
weitem nicht ausreichend", sagte Siegloch dem Tagesspiegel
(Montagausgabe).

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Magazin: Flucht aus privater Krankenversicherung hält an

Die Zahl der Privatpatienten, die zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln wollen, ist offenbar deutlich angestiegen. "Bei uns häufen sich die telefonischen Anfragen von Privatversicherten, die zur AOK kommen wollen", sagte Wilfried Jacobs, Chef der AOK Rheinland/Hamburg, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Ähnliches würden auch andere Kassen berichten. Zur Barmer GEK wechselten demnach bereits im Laufe des vergangenen Jahres rund 27.600 Ve

IEA-Chefökonom rechnet mit Turbulenzen auf dem Ölmarkt

Der Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, rechnet wegen der politischen Zuspitzung am Golf mit Turbulenzen auf dem Ölmarkt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Sollte es nach der Verhängung eines US-Ölembargos gegen Iran, dem sich die EU-Außenminister bei ihrem Treffen am 30. Januar anschließen wollen, zu Engpässen kommen, hätten die Golfstaaten zwar Kapazitäten zum Ausgleich. "Vor allem Sau

Zeitung: Eurorettungsfonds EFSF will Garantie für Investoren erhöhen

Um anhaltendem Misstrauen ausländischer Investoren in den Euro zu begegnen, will der Chef des vorläufigen Rettungsschirms EFSF, Klaus Regling, nach Informationen von "Bild am Sonntag" künftig möglichen Investoren außerhalb der Euro-Zone eine staatliche Absicherung von bis zu 30 Prozent anbieten. Die bisherige 20-Prozent-Garantie sei den Investoren wegen des hohen Risikos zu niedrig, sagte Regling demnach vergangene Woche vor in Wildbad Kreuth versammelten CSU-

Medien: Etihad-Einstieg bei Air Berlin führt zu Preiskrieg bei Langstreckenflügen

Der geplante Einstieg der arabischen Fluglinie Etihad bei Air Berlin verschärft schon jetzt den Wettbewerb auf vielen Langstreckenverbindungen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in einer Vorabmeldung. Ab Sonntag dieser Woche fliege Air Berlin viermal täglich von der Bundeshauptstadt zum Drehkreuz seines neuen Partners nach Abu Dhabi, und das schon ab 199 Euro für den Hin- und Rückflug in der Economy-Class. Vor dort aus können die Passagiere g&u

Ifo-Präsident Sinn kritisiert mangelnden deutschen Einfluss in der EZB

Der Präsident des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo, Hans-Werner Sinn, sieht Deutschland in der Europäischen Zentralbank (EZB) zunehmend "an den Rand gedrängt". "All die schönen Sprüche, dass die EZB nach dem Modell der Bundesbank funktionieren würde und Deutschland als größtes Land eine Sonderrolle behalte, erweisen sich als Schall und Rauch", sagte Sinn dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dass mittlerweile