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Kaufpreisbarometer: Wohnungspreise in deutschen Großstädten steigen innerhalb eines Jahres erneut um bis zu 20 Prozent

Kaufpreisbarometer von immowelt.de, einem der
führenden Immobilienportale, zeigt:

– Wohnungspreise in deutschen Großstädten sind im vergangenen Jahr
erneut bis zu 20 Prozent teurer
– Größte Preisanstiege in Nürnberg (20 Prozent), Stuttgart (18
Prozent) und Berlin (15 Prozent)
– München (5.747 Euro pro Quadratmeter) bleibt teuerste Großstadt,
Essen (958 Euro) am günstigsten
– Städtischer Wohnraum an der Rheinschiene wird teurer, im
Ruhrgebiet ist er günstig
– Dresden und Leipzig bleiben attraktiv für Käufer

Ungebrochen dynamisch: Die Preise für Wohnungseigentum in
Deutschlands Großstädten sind im vergangenen Jahr fast überall weiter
angestiegen. Das zeigt das Kaufbarometer von immowelt.de, einem der
führenden Immobilienportale. Nur in 5 der 14 größten Städte des
Landes blieben die Preise stabil, überall sonst haben sich
Kaufimmobilien zwischen 7 und 20 Prozent verteuert. Für das
Kaufbarometer wurden die Angebotspreise in den größten deutschen
Städten des 1. Quartals 2015 mit denen des Vorjahreszeitraumes
verglichen.

Die größten Preisanstiege: Berlin, Stuttgart, Nürnberg

In Berlin, Stuttgart und Nürnberg sind die Wohnungspreise im
vergangenen Jahr besonders stark gestiegen. Dass Berlin (3.048 Euro,
+15 Prozent) dazugehört, dürfte wenig überraschen. Die Wohnungspreise
in der Hauptstadt befinden sich immer noch in einer Aufholbewegung,
und so lange die Stadt weiter blüht und wächst, wird auch der Boom am
Wohnungsmarkt kaum zu bremsen sein. Zum ersten Mal hat der Berliner
Quadratmeterpreis in diesem Jahr im Mittel die 3.000 Euro-Grenze
geknackt.

Noch größere Anstiege haben Stuttgart (3.074 Euro, +18 Prozent)
und Nürnberg (2.416 Euro, +20 Prozent) erlebt. In Nürnberg wurde der
Neubau von Wohnungen lange vernachlässigt und in der Folge das
Angebot knapp. Auch wenn sich derzeit die Kräne wieder überall in der
Stadt drehen, wird der angestaute Überhang an Nachfrage die
Preisentwicklung noch eine Weile lang befeuern. Die Stuttgarter
dagegen wollten schon immer gerne neu bauen, aber die geographische
Lage der Stadt erlaubt es nicht. Neubau von Wohnungen bedeutet in
Stuttgart städtische Nachverdichtung und kreative Erschließung von
neuem Bauland, wie etwa durch die Verlagerung des Hauptbahnhofs unter
die Erde. In beiden Städten gilt: Diejenigen Wohnungen, die derzeit
als Neubau in die Vermarktung kommen, liegen im oberen Preissegment,
und das wirkt sich spürbar auf die Kosten pro Quadratmeter aus.

Exklusives Luxusgut: Wohnraum in München

An der Spitze steht weiterhin München: Hier müssen Käufer seit
vielen Jahren am tiefsten in die Tasche greifen. Der Preis pro
Quadratmeter ist in der Landeshauptstadt mittlerweile auf einen
Median von 5.747 Euro (+9 Prozent) gestiegen. In den letzten 5 Jahren
summiert sich der Preisanstieg damit auf 85 Prozent. Wie abgehoben
sich die Situation für Käufer in München darstellt, zeigt auch ein
Blick auf die im Ranking unmittelbar nachfolgenden Städte: Sowohl in
Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart und Berlin ist eine Wohnung zu
Preisen zwischen 3.000 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter (Median) zu
haben – in München muss man da noch 2.000 Euro drauflegen.

Top und Flop im Westen: Rhein und Ruhr

Im Westen Deutschlands kristallisieren sich die Städte der
Rheinschiene klar als attraktive Standorte für Wohnungskäufer heraus.
In Köln (2.489 Euro, +11 Prozent) und Düsseldorf (2.679 Euro, +7
Prozent) legten die Preise zu. Beide Städte sind im letzten Jahrzehnt
durch Zuwanderung gewachsen und erleben eine große Nachfrage nach
Wohnraum. Nicht weit davon entfernt, im Ruhrgebiet, sind Wohnungen
noch vergleichsweise günstig zu haben. Dortmund (1.193 Euro, +4
Prozent) und Essen (958 Euro, -4 Prozent) haben zwar viel in ihre
Modernisierung investiert und in ihren südlichen Stadtteilen gibt es
exklusive Wohnlagen, doch die Qualität des Angebots variiert sehr
stark innerhalb der Städte. Vor allem im Norden bleiben die Probleme
des Strukturwandels spürbar.

Dresden und Leipzig: solide gewachsen

In den beiden großen ostdeutschen Städten Dresden (1.866 Euro, +3
Prozent) und Leipzig (1.252 Euro, +/-0 Prozent) blieben
Wohnungskäufer im vergangenen Jahr von großen Preissteigerungen
verschont. Ein Blick auf die letzten 5 Jahre zeigt insgesamt aber ein
spürbares bis kräftiges Anziehen der Wohnungspreise: In Leipzig haben
sich Kaufimmobilien seit 2010 um 25 Prozent verteuert, im
grundsätzlich teureren Dresden sind die Preise sogar um 45 Prozent
gestiegen.

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den 14 deutschen
Großstädten waren 50.200 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die
Preise geben jeweils den Median der im 1. Quartal 2014 und 2015
angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der
Angebotspreise. Die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

Weitere Informationen zu den Kaufpreisen in den 14 größten
deutschen Städten finden Sie auf news.immowelt.de.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in
unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 5,3
Millionen eindeutigen Besuchern (comScore Media Metrix; Stand: Januar
2015) und mehreren Hunderttausend Immobilienangeboten pro Monat einer
der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und
Gewerbeimmobilien. Betrieben wird das Portal von der Nürnberger
Immowelt AG, zu deren Portfolio auch die Special-Interest-Portale
bauen.de, ferienwohnung.com, wohngemeinschaft.de und dreamflat.de
gehören. Zweites Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die
Entwicklung von Softwarelösungen für die Immobilienbranche.

Pressekontakt:
Immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg

Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-462
presse@immowelt.de

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