KfW-Programm: Ansturm auf Corona-Hilfen


 

Bei der staatlichen Förderbank KfW sind in den ersten beiden Tagen nach Start des Corona-Hilfsprogramms für deutsche Unternehmen Kreditanträge über mehr als drei Milliarden Euro eingegangen.

Der große Ansturm dürfte der KfW erst noch bevorstehen: Die privaten Geldhäuser, die Sparkassen und Volksbanken berichteten in den vergangenen Tagen von Tausenden Anrufen von Firmen, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und dringend Liquidität brauchen.

Zusätzlich zu den Notkrediten hat der Bundestag am Nachmittag ein Hilfspaket für Selbständige, Gewerbetreibende, Freiberufler und Kleinunternehmer sowie einen Rettungsschirm für große Unternehmen beschlossen. Insgesamt haben die Maßnahmen ein Volumen von rund 750 Milliarden Euro.

Die KfW-Förderung kommt von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die weltweit größte nationale Förderbank Deutschlands. Die Aufgabe der KfW besteht in der Realisierung von öffentlichen Aufträgen wie der Förderung von Mittelstand und Existenzgründern, der Gewährung von Investitionskrediten an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben und Wohnungsbau, der Finanzierung von Energiespartechniken und der kommunalen Infrastruktur.

Fördermittel für mittelständische Unternehmen und Selbständige:

Neben der KfW-Förderung gibt es eine riesige Auswahl an weiteren Fördermitteln: Mit über 1.700 Förder­pro­grammen werden Selbständige, Gewerbe­treibende und KMU von Staat und Förder­banken unter­stützt. Ob vergünstigte Kredite, Bürg­schaften, Zuschüsse oder Beteiligungs­kapital – Förder­mittel haben das Ziel, eine Geschäftstätigkeit auf- und auszubauen.

In den Genuss der KfW-Kredit Förderung oder von Fördermitteln kommen abhängig vom Verwendungszweck Existenzgründer, Selbständige, Gewerbetreibende, KMU bis hin zu großen mittelständischen Unternehmen.

Bei der Vergabe der KfW-Kredit Förderung oder von Fördermitteln kommt in der Regel das sogenannte Durch­leitungs­prinzip zur An­wen­dung. Dabei agieren Geschäfts­banken in der Rolle als Mediatoren im Prozess zur Anfrage sowie bei der Ausgabe der Fördermittel.

Wie funktioniert das Durch­leitungs­prinzip?

Da Förderbanken keine eigenen Filialen betreiben, stellen Unternehmen ihren Förderantrag nicht an die Förderbank, sondern über eine Geschäftsbank als Mediator an die Förderbanken. Die Geschäftsbank prüft als erste Instanz den Antrag und leitet ihn bei positivem Entscheid weiter. Werden die Fördermittel gewährt, agiert die Geschäftsbank auch weiterhin als Mediator. So refinanziert die Förderbank das entsprechende Kreditvorhaben der Geschäftsbank zu günstigen Konditionen. Dieser gewonnene Kostenvorteil wird anschließend auch dem Antragsteller gewährt.

Die KfW-Förderung muss wie beschrieben grundsätzlich über eine klassische Geschäftsbank als Mittler bei der KfW angefragt werden. Für die Mittlerfunktion empfehlen wir mittelständischen Unternehmen, Gewerbetreibenden, Existenzgründern und Selbständigen das FinTech Portal COMPEON.

Das Finanzportal COMPEON hilft mit Unterstützung der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer mit Förderkrediten gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus.

Unternehmen, Selbst­ständige oder Frei­berufler, welche durch die Corona-Krise in finanzielle Schief­lage geraten sind und einen Kredit benötigen, können ab sofort über das Finanzportal COMPEON als Mittler einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen.

Weitere Informationen zur Antragstellung für finanzielle KfW-Unterstützung inkl. Online-Zugang via Finanzportal COMPEON im nachfolgenden Link:

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