Kolak zur EU-Mittelstandsstrategie: Unternehmen entlasten und Goldplating verhindern

Für die Sicherstellung der wirtschaftlichen und technologischen
Souveränität Europas und dessen Widerstandsfähigkeit gegen externe Schocks
nehmen die rund 25 Millionen mittelständischen Unternehmen in Europa eine
Schlüsselrolle ein. Dies geht aus dem am 10. März 2020 von der Europäischen
Kommission in Brüssel vorgelegten Bericht für eine EU-Mittelstandsstrategie
hervor. Dazu Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): “Die neue Mittelstandsstrategie der
Europäischen Kommission betont richtigerweise die im Vergleich zu
Großunternehmen hohen administrativen und regulatorischen Belastungen und
Marktbarrieren für den Mittelstand. Allerdings sollte die Kommission auf dem Weg
zu einem nachhaltigen und digitalen Europa auf europäischer Ebene mehr konkrete
Entlastungen in Aussicht stellen. Die Unternehmen benötigen unmittelbare
Maßnahmen in Form eines breiten Bürokratieabbaus”.

Deshalb unterstütze der BVR das Vorhaben der EU-Kommission, die Auswirkungen von
Goldplating auf den Mittelstand zu überprüfen. Eine konsequente 1:1-Umsetzung
von europäischem Recht in der nationalen Gesetzgebung sei zur Stärkung des
Mittelstands unerlässlich. Wichtig sei auch die von der EU-Kommission
angekündigte Einsetzung eines hochrangigen EU-Mittelstandsbeauftragten bei der
Europäischen Kommission, der die Belange des europäischen Mittelstands aktiv
vertritt.

Die in der EU-Mittelstandsstrategie betonte Finanzierungslücke als
Wachstumshindernis des Mittelstands gebe es in Deutschland nicht. “Zur guten
Finanzierungssituation des Mittelstands hierzulande trägt maßgeblich die
zuverlässige Kreditfinanzierung durch die deutschen Genossenschaftsbanken bei”,
unterstreicht Kolak.

Für die meisten mittelständischen Unternehmen sei der klassische Bankkredit die
favorisierte Finanzierungsform, während Kapitalmarktfinanzierungen aufgrund der
vergleichsweise hohen Kosten und Anforderungen wie Mindestvolumina,
Berichtspflichten oder Rating seltener gewählt werden.

Pressekontakt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation und
Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin
Telefon: (030) 20 21-13 00, presse@bvr.de, http://www.bvr.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/40550/4543563
OTS: BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenban
ken

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