Kommunaler RWE-Aktionär legt Konzern Klage gegen Kohleausstieg nahe

Der größte kommunale RWE-Aktionär, die Dortmunder Stadtwerke, legt
der Konzernleitung eine Klage gegen den geplanten Ausstieg aus der
Kohleverstromung nahe. “Ich erwarte, dass der RWE-Vorstand im Falle einer
Zwangsabschaltung von Steinkohlekraftwerken klagen wird”, sagte Guntram Pehlke,
der Chef der Dortmunder Stadtwerke DSW21, der in Essen erscheinenden
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe). “Nur so wird das
Management seiner Verantwortung gegenüber den Aktionären gerecht”, fügte Pehlke
hinzu. Die Pläne der Bundesregierung zum Kohleausstieg bezeichnete er als
“juristisch fragwürdig, inhaltlich nicht nachvollziehbar und damit nicht
akzeptabel”. Pehlke sagte: “Die neuesten Kraftwerke sollen ohne Entschädigung
vom Netz gehen, manche Anlagen schon nach gerade einmal 13 Jahren. Sie werden
damit noch nicht im Geld sein. Ausgelegt waren die Investitionen für einen viel
längeren Zeitraum.” Mit einem Anteil von 3,8 Prozent ist Dortmund größter
kommunaler Einzelaktionär des Essener Energiekonzerns RWE.

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