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Kompetenzzentrum für Europas Baumwolle liegt in Bremen

Roland Stelzer diskutiert mit Projektmitarbeitern in Uganda
 

Fast die gesamte Baumwolle, die aus der ganzen Welt nach Europa kommt, wird über den Hafen von Bremen importiert. Hier hat deshalb auch die Bremer Baumwollbörse ihren Sitz. Sie prüft die Qualität der Rohbaumwolle und legt in Abstimmung mit den Baumwollhändlern die Index-Preise sowohl für einzelne Provenienzen als auch für einen Gesamtmarktindex für den europäischen Markt fest. Gehandelt wird an dieser Börse schon lange nicht mehr.
Bereits seit 140 Jahren vertritt die Bremer Baumwollbörse als unabhängige Instanz die Interessen von Baumwoll-Herstellern und -Händlern, Spinnereien und Webereien. Die Bedingungen für den internationalen Baumwollhandel stammen aus Bremen, und noch heute liegen sie dem Handel mit Baumwolle zugrunde. Seit den 1950er Jahren findet mit der Baumwolltagung in Bremen der einzige weltweite Austausch der gesamten Branche statt. Der Baumwollbörse angeschlossen ist das Faserinstitut, eine weltweit führende Forschungseinrichtung.
Heute beschäftigen sich die Mitglieder in erster Linie mit den Herausforderungen durch den globalisierten Markt und den Möglichkeiten einer nachhaltigen, umweltverträglichen Produktion.
Im November fand deshalb in Düsseldorf der deutsche Nachhaltigkeitstag statt, über den der Bremen Cotton Report in seiner Dezember-Ausgabe berichtet. Cotonea wird darin als erfolgreiches Unternehmen in puncto Nachhaltigkeit vorgestellt. Im Gespräch mit der Redaktion berichtet Roland Stelzer, geschäftsführender Gesellschafter von Cotonea, wie es gelingt, sich erfolgreich gegen die Niedrigpreis-Konkurrenz der Schwellenländer zu behaupten. Flexibilität in der Herstellung und innovative, attraktive Produkte seien extrem wichtig. „Die Notwendigkeit großer Flexibilität gilt auch für Auslieferung und Service. Hier hat eine Beschaffung mit weiten Wegen Nachteile“, präzisiert er im Interview. Außerdem sei ein hoher Grad an Spezialisierung bei gleichzeitiger Fähigkeit, auch bei intensivem Wettbewerb kostenorientiert im Mengenmarkt mitspielen zu können, entscheidend.
Auf die Frage, ob denn die Nachfrage des Handels nach nachhaltigen Produkten gestiegen sei, bedauert Stelzer, dass der Handel nach wie vor ein Engpassfaktor bei der Vermarktung neuer Produkte ist. „Vielfach fehlt es im Vertrieb an Argumenten, die das Interesse des Handels am Verkauf von Produkten steigern, die mit nachhaltigen Fertigungsmethoden hergestellt wurden. Hier muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.“
Das ungekürzte Interview. (https://www.cotonea.de/fileadmin/user_upload/Bremen_Cotton_Report_47-48_Seiten_4-5.pdf)

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