Kraft Marketing erhält Auszeichnung als „Fair Company“

Dülmen. Das Magazin „Karriere“ der Handelsblatt-Verlagsgruppe zeichnete Kraft Marketing als „Fair Company“ aus. Das Gütesiegel wird an Unternehmen verliehen, die sich gegen eine Ausbeutung von Hochschulabsolventen aussprechen. Zertifizierte Arbeitgeber verpflichten sich, Vollzeitstellen nicht mit Praktikanten zu besetzen, Praktikanten nicht mit vermeintlichen Stellenangeboten zu vertrösten und Praktika leistungsgerecht zu vergüten.

Eine faire Personalpolitik kommt auch dem Unternehmen zugute, ist Inhaber Thorsten Kraft überzeugt: „Wir wollen Mitarbeitern immer auch eine Perspektive bieten, leere Versprechungen bringen weder das Unternehmen – noch die Praktikanten weiter. Praktikanten können zwar das Team unterstützen, aber keine regulären Mitarbeiter ersetzen.“

„Fair Company“ soll die Arbeitsbedingungen von Absolventen der sogenannten „Generation Praktikum“ verbessern. Die Zeitschrift „Junge Karriere“ gründete die Initiative 2004, die Unternehmen zur Einhaltung folgender Richtlinien verpflichtet:

– keine Besetzung von Vollzeitstellen durch Praktikanten,
– Absolventen, die sich auf eine Stelle beworben haben, werden nicht mit Praktika hingehalten,
– keine Anwerbung von Praktikanten mit vermeintlicher Perspektive auf eine Stelle,
– Praktika werden zur beruflichen Orientierung angeboten,
– Praktikanten erhalten eine angemessene Vergütung.

Unternehmen, die sich nicht an die Verpflichtungen halten, können der Redaktion von „Karriere“ gemeldet werden. Sie werden bei Verstößen aus der Initiative ausgeschlossen.

Als „Fair Company“ unterstützt Kraft Marketing die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Absolventen.

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