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Laufrad für Deutschland, Verbranntes Geld, Das Tollhaus – Gewinner 2009 für Finanz- und Verbraucherjournalismus stehen fest

Der erste Preis geht in diesem Jahr an Alexander Neubacher. Im April 2009 veröffentlichte „Der Spiegel“ seine kritische Betrachtung der von der Großen Koalition unter der Schirmherrschaft von Ulla Schmidt umgesetzten Gesundheitsreform und deren erste, messbaren Ergebnisse. Ein Thema, das jeden betrifft. Unter dem Titel „Das Tollhaus“ beschreibt der Journalist eindrucksvoll anhand klarer, leicht verständlichen Beispiele, wie die Neuerungen in der Realität umgesetzt werden und was dies für den einzelnen Patienten bedeutet.

Der zweitplatzierte Gewinner Kersten Sebastian Schüßler widmete sich dem großen Thema der Wirtschaft der vergangenen Monate: Der Wirtschafts- und Finanzkrise. Dieser Beitrag wurde durch den TV-Kulturkanal ARTE ausgestrahlt und trägt den vielsagenden Titel „Verbranntes Geld“. Der Beitrag versucht Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden – nach dem Warum, den Akteuren und Verantwortungsträgern.
Kersten Sebastian Schüßler führt den Zuschauer mit seiner Reise durch die Krise und beginnt in einer US-amerikanischen Provinz. Hier nahm das Immobiliendebakel seinen Anfang und breitete sich dann über die Finanzzentren New York und London bis nach Deutschland und Frankreich aus. Anschaulich stellt er die Zusammenhänge zwischen Gesellschaft und Finanzmarkt dar und wie schnell ein nationales Ungleichgewicht zu einem internationalem Stolpern führen kann.
Schüßler leuchtet das Szenario sowohl von der Seite der Akteure wie Börsenhändler, Analysten und Mitarbeiter von Rating-Agenturen und der Theoretiker, den Philosophen, Sozialethiker und Soziologen aus. Aber auch die Opfer der Krise bekommen eine Stimme.

„Ein Laufrad für Deutschland“ ist der Titel des Beitrages von Marc Brost und Wolfgang Uchatius, den drittplatzierten Gewinnern des Preises. Sie untersuchen in Ihrem Beitrag, der in der „Zeit“ veröffentlicht wurde die Frage, welche Auswirkungen ein Teil eines Konjunkturprogramms, wie der Einmalzahlung eines bestimmten Betrages durch die Regierung als Reaktion auf einen grundlegend bestehenden Missstand auf das Gesamtgeschehen in der Volkswirtschaft haben. Es geht um die tatsächliche Multiplikatorwirkung von Konjunkturpaketen, wie sie der britische Ökonom John Maynard Keynes bereits vor langer Zeit beschrieb. Das konkrete Beispiel ist die Zahlung von 100 Euro pro Kind in Deutschland im April 2009. Anhand von Einzelbeispielen wird der Weg des Geldes verfolgt.

Namenspatron Helmut Schmidt und Journalisten-Legende Peter Scholl-Latour sind persönlich vor Ort, wenn der Preis am 29. Oktober in Hamburg verliehen wird.

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