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Leidenschaft trifft Innovation


 

Ein absolutes Highlight im Fernstudium MBA Motorsport-Management, das die Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken anbietet, war der Besuch der 4. Internationalen FIA Sportkonferenz in Turin. Die Fédération Internationale de l?Automobile (FIA) ist der internationale Dachverband des Automobils bzw. der Autofahrer mit Sitz in Paris und unter anderem für die Förderung des Automobilsports zuständig. Die Teilnahme an einer internationalen Konferenz ist Bestandteil des MBA-Fernstudienganges Motorsport-Management des Zweibrücker Fachbereichs Betriebswirtschaftslehre.
Leitmotiv der 4. FIA Sportkonferenz war: „Leidenschaft und Innovation: Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Motorsports?. Sie fand unter Leitung des FIA Präsidenten Jean Todt in Turin im Centro Congressi im früheren FIAT-Werk in Lingotto statt.
Das Gebäude erlangte durch die Auto-Verfolgungsjagd im Kino-Kassenschlager „The Italian Job“ Berühmtheit, in der das Mini-Trio auf der Lingotto-Teststrecke auf dem Hausdach von Carabinieri verfolgt wird. Jetzt war es Zentrum des FIA Kongresses mit mehr als 500 Delegierten aus 116 Ländern und den ersten Studierenden des bislang weltweit einzigen MBA Studiengangs Motorsport-Management. Teil des Besuchsprogramms für die sechs MBA-Fernstudierenden vom Campus Nürburgring war die Einbindung in die Konferenz, die insbesondere durch die Vielzahl der hochkarätigen Motorsport-Koryphäen am Rednerpult beeindruckte.
Im letzten Jahr seiner ersten vierjährigen Amtsperiode schuf FIA-Präsident Jean Todt – früher ein Weltklasse-Copilot und Teamchef, der in so unterschiedlichen Ländern wie Monaco oder Marokko gewonnen hat – das Konzept jährlicher Motorsportkonferenzen, die rund um den Erdball von einem FIA-Mitglied abgehalten werden. Seine Idee war, diese Länder mit der Vision und den Werkzeugen auszustatten, um das Motorsport-Wachstum vor Ort voranzutreiben, oder sie – wie es in manchen Gegenden der Fall ist – zu ermutigen, Wettbewerbe zu etablieren, indem man einfache Rennstrecken für Autos oder Karts baut oder sichere und nachhaltige Meisterschaften gründet. Den Fokus brachte Todt bei der Eröffnungsrede auf den Punkt: „Wir haben diese Konferenz als Plattform für Austausch ins Leben gerufen. Leute sollen sich hier treffen, und als Ergebnis dieser Gespräche innovative Projekte in die Welt setzen. Der FIA ist es wichtig, dass der Motorsport für jeden zugänglich ist – und zwar überall auf der Welt.“
Die Studierenden, die unter Begleitung von Frau Prof. Dr. Bettina Reuter die Plenumsvorträge besuchten, konnten viele studienrelevante Inhalte mitnehmen. So beeindruckte insbesondere das Grundsatzreferat von Ferrari-Präsident und -Geschäftsführer Sergio Marchionne bezüglich des reichhaltigen Motorsporterbes von Ferrari. Der Italo-Kanadier war aber nicht die einzige Motorsport-Koryphäe, die sich an die rund 500 Delegierten wandte. Allein am ersten Tag betraten der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, Wirtschaftsguru Zak Brown, Ex-McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, sein Nachfolger Jost Capito, Toro-Rosso-Boss Franz Tost sowie die Le-Mans-Stars Jacky Ickx, Allan McNish und Emanuele Pirro die Bühne und sprachen über ihre Leidenschaft für die Geschwindigkeit. Vettel vertrat vehement seine Ansicht, dass die Grundfesten des Sports beibehalten werden müssen. Dazu zählen „die Geschwindigkeit und bis zu einem gewissen Grad auch die Gefahr, denn das macht es aufregend“.
Der sechsmalige Le-Mans-Sieger Jacky Ickx konzentrierte sich in seiner Präsentation auf die Bedeutung der Fans, die „am Ende darüber richten, ob eine Veranstaltung erfolgreich ist oder nicht. [1]
Am ersten Abend waren die Studierenden und anderen Teilnehmer noch an einer privaten Führung durch das Turiner Museo dell–automobile geladen, in dem über 200 Autos von über 80 Herstellern aus der Vergangenheit und der Gegenwart ausgestellt sind. Darunter befinden sich auch einige legendäre Renn- und Rallyeautos. Diese Abendveranstaltung bot die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und auch Themen für Master-Abschlussarbeiten zu erörtern.
Der zweite Tag war nicht weniger beeindruckend. An der Gesprächsrunde mit dem Titel „Passion for Excellence“ nahmen Ferrari-Technikchef James Allison, Konstrukteur Giampaulo Dallara, die legendären Designer Giorgetto Giugiaro und Paolo Pininfarina, McLaren-Advanced-Technologies-Leiterin Caroline Hargroves und der ehemalige FIAT-Geschäftsführer und aktuelle Präsident FIA-Kommission für Historisches, Paolo Cantarella teil. Nach Workshops über neue Einsteiger-Motorsportparks in Australien und Barbados und das Erkennen von potenziellen neuen Austragungsorten, wurde am Nachmittag unter dem Motto „Breaking down barriers“ über Zugänglichkeit und soziale Verantwortung diskutiert. Der stellvertretende FIA-Präsident Graham Stoker lud zu diesem Anlass unter anderem den viermaligen Formel-1-Weltmeister Alain Prost, der sich beim Thema, den Motorsport für die Fans zugänglicher zu machen, keinesfalls wortkarg zeigte.
Im Rahmen der beeindruckenden Gala-Veranstaltung am Abend konnten in entsprechendem Ambiente weiterhin Netzwerke im Bereich Motorsport geknüpft werden und beim abschließenden Family picture hatten alle Beteiligten der Hochschule Kaiserslautern das Gefühl im den Kreis der internationalen Motorsportler angekommen zu sein.
Die finale Plenumssitzung behandelte am Donnerstag die Zukunft des Motorsports. Dabei stießen Experten für Marketing, Neue Medien und Videospiele zu James Barclay (Jaguar Formel E), FIA-Kart-Vizepräsident Kees van der Grint und Jim Liaw. Er ist ein Mitglied der FIA-Arbeitsgruppe Driften. Und obwohl der Mainstream-Fan damit kaum in Berührung kommt, handelt es sich dabei zweifellos um eine der zugänglicheren Formen des Motorsports. Gerade das sind Management Themen, die sehr stark innerhalb des Studiengangs diskutiert und weiterentwickelt werden. Hier konnten sich die MBA-Studierenden inhaltlich stark mit in die Diskussionen einbringen.
Begleitend zu der Konferenz gab es auch eine motorsportliche Herausforderung: eine Pit-Stop-Challenge an einem echten Formel 1 Wagen. Dabei traten insgesamt über 100 Teams (je 3 Personen) an den Start. Das Hochschulteam war mit 2 Teams (ein Männer- und ein reines Frauen-Team) am Start und beide Teams schafften es ins Finale der besten zehn.
In einem wirklichen Herzschlagfinale konnte sich das Studenten Team der Hochschule knapp den Sieg sichern und die Trophäen, je ein Pirelli Windkanal Reifen mit der originalen Gummimischung aus der Formel 1 (soft) mit nach Hause nehmen.
Durch die live-Übertragung des Finales auf allen Kanälen des Kongresses konnte der Bekanntheitsgrad des Studiengangs enorm gesteigert werden. Ein solcher sportlicher Erfolg erhöht auf jeden Fall die Aufmerksamkeit und Attraktivität des Studiengangs.
Auf der nächsten FIA-Sportkonferenz 2017, die wahrscheinlich in Genf stattfinden wird, will der MBA Studiengang Motorsport-Management auf jeden Fall seinen Titel verteidigen.
Das Fernstudium MBA Motorsport-Management bietet die Hochschule Kaiserlautern in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) an. Hier können sich Fernstudieninteressenten anmelden: www.zfh.de/anmeldung/
Weitere Informationen unter: mba.bw.hs-kl.de

Die ZFH – Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland kooperiert sie seit 1998 mit den 13 Fach-/Hochschulen der drei Länder und bildet mit ihnen gemeinsam den ZFH-Fernstudienverbund. Darüber hinaus kooperiert die ZFH mit weiteren Fach-/Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 70 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der ZFH-Fernstudienverbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Fach-/Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, ACQUIN, AHPGS bzw. FIBAA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 5700 Fernstudierende an den Fach-/Hochschulen des ZFH-Verbunds eingeschrieben.

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