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Managing security, safety and privacy in Smart Factories / White Paper von Munich Network und TÜV SÜD

Die Informations- und Kommunikationstechnologie
hält Einzug in die Produktionsstätten. In der Industrie 4.0 bieten
Smart Factories die Möglichkeit, Qualität, Effizienz und Flexibilität
der Produktion zu optimieren. Die zunehmende Vernetzung der
Produktion und die Verarbeitung großer Datenmengen stellt
Industrieunternehmen aber auch vor neue Herausforderungen.
Intelligente Produktionssysteme sind anfälliger für feindliche
Attacken, Sabotage und Spionage. In ihrem White Paper „Managing
security, safety and privacy in Smart Factories“ haben Munich Network
und TÜV SÜD den aktuellen Kenntnisstand zusammengefasst und einen
Management-Leitfaden für Unternehmen entwickelt, die ihre Fabriken zu
Smart Factories umbauen wollen.

„Die Digitalisierung der Wirtschaft und der Produktion bietet für
die Industrie viele neue Möglichkeiten und zum Teil auch ganz neue
Geschäftsmodelle“, sagt Curt Winnen, Geschäftsführer des Munich
Network e.V., einem unabhängigen Netzwerk für Entrepreneurship und
Innovation mit Sitz in München. „Das ist eine große Chance für den
Standort Deutschland, wo mehr als 20 Prozent der Wertschöpfung auf
die produzierende Industrie entfallen.“ Um ihre weltweite
Spitzenstellung zu verteidigen, müssen deutsche Unternehmen nach
Aussage von Winnen auch eine führende Rolle bei der Einführung von
intelligenten Produktionsstätten oder Smart Factories übernehmen. Die
wichtigsten Vorteile der Realisierung von Smart Factories bestehen in
einem leichteren Zugang zu Informationen aus den Produktionsprozessen
und von den Partnern in der Lieferkette, in einer intelligenten
Analyse der dadurch entstehenden großen Datenmengen und in der
direkten Kontrolle und Interoperabilität von Maschinen im
Produktionsprozess.

IT-Sicherheit entscheidend für den Erfolg der Industrie 4.0

Durch die zunehmende Vernetzung der Produktionssysteme und die
nötige Verarbeitung von großen Datenmengen sind Smart Factories
allerdings anfälliger für feindliche Attacken, Sabotage und Spionage
als konventionelle Produktionsstätten. „Damit wird die IT- und
Datensicherheit zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg der
intelligenten Produktion und der gesamten Industrie 4.0″, erklärt Dr.
Armin Pfoh, Vice President im Bereich Corporate Strategy & Innovation
von TÜV SÜD. Ein besonderes Sicherheitsrisiko gibt es nach Aussage
von Dr. Pfoh dann, wenn bestehende Produktionsstätten und
Fertigungsanlagen mit neuen Kommunikationsmöglichkeiten und
zusätzlicher „Intelligenz“ nachgerüstet werden.

In ihrem White Paper „Managing security, safety and privacy“ gehen
Munich Network und TÜV SÜD ausführlich auf die Herausforderungen ein,
die mit der Einführung von Smart Factories verbunden sind. In
Ergänzung zur Digitalen Agenda und zur Hightech-Strategie der
deutschen Bundesregierung soll das White Paper eine praxisnahe
Handlungsempfehlung für Manager aller Unternehmen sein, die ihre
Produktionsstätten zu Smart Factories umbauen wollen. Die einzelnen
Kapitel befassen sich mit „Cyber Espionage and Cyber Sabotage“, „Data
Ownership, Rights of Use and Privacy“, „Designing for IT-Security in
Smart Factories“ und „Incident Management, Liability and Insurance“.

Schwerwiegende Folgen von Störungen in Smart Factories

„Die Folgen eines Versagens der IT-Sicherheit können in Smart
Factories schwerwiegender sein, als die Folgen eines Versagens von
Bürokommunikationssystemen“, erklärt Dr. Florian von Baum, Partner
bei der Rechtskanzlei Pinsent Masons und Mitautor der Studie. So
könnten beispielsweise durch eine Störung der Produktionssysteme die
Produktion zum Erliegen kommen, Kunden beeinträchtigt werden oder
Unfälle verursacht werden, bei denen Maschinen beschädigt, Menschen
verletzt und die Umwelt belastet werden.

Das White Paper macht deutlich, dass die Einführung von Smart
Factories aufgrund der Komplexität des Themas die Aufmerksamkeit des
Top-Managements erfordert und dass für die Umsetzung der
Sicherheitsanforderungen die Stelle eines Chief Information Security
Officer (CISO) eingerichtet werden sollte. „Es ist wichtig, dass
Geschäftsführer schon früh in der Planung von Smart Factories die
richtigen organisatorischen, technischen und juristischen
Voraussetzungen schaffen, um die notwendige IT-Sicherheit und den
Datenschutz gewährleisten zu können“, betont Willem Bulthuis,
Digitalisierungsberater und Mitautor der Studie. „Dazu müssen alle
Management-Funktionen einen aktiven Beitrag leisten.“

Das komplette White Paper „Managing security, safety and privacy in
Smart Factories“ kann bei Munich Network oder TÜV SÜD angefordert
oder unter www.tuev-sued.de/digital-service heruntergeladen werden.

Hinweis für Redaktionen: Die Bilder von Curt Winnen und Dr. Armin
Pfoh können unter www.tuev-sued.de/pressefotos in der Rubrik
„Aktuelles & Veranstaltungen“ in reprofähiger Auflösung
heruntergeladen werden.

Pressekontakt:
Dr. Thomas Oberst
TÜV SÜD AG
Unternehmenskommunikation
Westendstr. 199
80686 München
Tel.: +49 (0) 89 / 57 91 – 23 72
Fax: +49 (0) 89 / 57 91 – 22 69
E-Mail: thomas.oberst@tuev-sued.de
Internet: www.tuev-sued.de

Curt J. Winnen
Munich Network e.V.
General Manager
Rosenheimer Straße 145 i
81671 München
Tel.: +49 (0) 89 / 63 02 5 – 0
Fax: +49 (0) 89 / 63 02 53 – 10
E-Mail: info@munichnetwork.com
Internet: www.munichnetwork.com

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