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Marktforschung in Zeiten von Corona: Neue Bedürfnisse erkennen, verändertes Verhalten verstehen

Das Verbraucherverhalten hat sich aufgrund der Corona-Pandemie verändert. Markenverantwortliche bei Bahlsen, Fit, Berentzen, Nestlé, Sennheiser, Union Investment und Henkel verraten, wie sie mit diesen Veränderungen Schritt halten, welche Rolle die Marktforschung dabei spielt und wie sie Konsumenten mit ihren Fragen erreichen. Manuel Betker, Group Insights Lead bei Bahlsen in Hannover, sagt zum Beispiel: „In der Süßgebäck-Kategorie beschleunigt die Pandemie bereits entstandene Entwicklungen. Die Instrumente der Marktforschung sind in dieser Phase besonders wertvoll, da sie uns eine kontinuierliche Beobachtung und entsprechend schnelle Reaktionen auf Veränderungen ermöglichen. (…) Wir waren positiv überrascht, wie gut Remote-Befragungen funktionieren und sogar tiefere Insights liefern.“

Allerdings lassen sich nicht alle Untersuchungen optimal digital durchführen. „Ist das Ziel der Befragung zum Beispiel eine Consumer-Insight-Forschung, so sind tiefenpsychologische Explorationen notwendig, die sich schlecht oder nur unzureichend durch digitale Fragebögen erschließen lassen“, sagt Stefan Pleus, Senior Research & Category Manager bei der Berentzen-Gruppe in Haselünne. „Einige Face-to-Face-Befragungen sind während der aktuellen Corona-Pandemie bereits digital per Video-Interview durchgeführt worden. Hier müssen weitere technische Lösungen her, die tiefenpsychologische Fokusgruppen digital und gleichzeitig zielführend umsetzbar machen.“ Ein Problem ist auch, dass digitale Tools Feinheiten und Zwischentöne nicht übermitteln können, die Marktforscher während Gruppen-Sessions beobachten können“, meint Inna Lotz, Market Research Group Manager bei Nestlé Deutschland in Frankfurt. Corona habe dabei die Kernaufgabe der Marktforschung nicht verändert. „Es geht darum, neue Verhaltensmuster zu identifizieren und Marken mit fundierten Erkenntnissen dabei zu helfen, sich auf die veränderten Bedürfnisse der Menschen einzustellen“, so Lotz.

Was sich allerdings ändert, ist die Geschwindigkeit. So stellt Stefan Krämer, Director Global Portfolio Management Consumer bei Sennheiser Electronic in Wedemark , einen erhöhten Bedarf für ein zeitnahes Testing am Kunden fest. „Wir haben zum Beispiel dazu im vergangenen Jahr eine Explorers Community aufgesetzt, in der uns engagierte Kunden innerhalb von wenigen Tagen repräsentatives Feedback zu wichtigen Fragestellungen geben“, sagt er. An die Marktforschungsinstitute gerichtet erklärt er: „Von unseren Marktpartnern wünschen wir uns Flexibilität und methodische Vielfalt.“ Das bestätigt Thomas Huschbeck, Head Market Research Western Europe bei Henkel in Düsseldorf: „In Zeiten Veränderungen ist die Aufgabe der Marktforschung, zeitnah relevante Informationen bereit zu stellen, wichtiger denn je.“

Mehr über das veränderte Verbraucherverhalten aufgrund der Corona-Pandemie, sinnvolle Marktforschungs-Tools und die Frage, was die Unternehmen sich von Seiten ihrer Marktpartner wünschen, um für künftige Krisen gerüstet zu sein, lesen Sie in markenartikel 1-2/2010.

Pressekontakt:

markenartikel – Das Magazin für Markenführung
Vanessa Göbel
Telefon: +49 (40) 60 90 09-35
goebel@markenartikel-magazin.de

Original-Content von: markenartikel – Das Magazin für Markenführung, übermittelt durch news aktuell

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