Eine Bilanz mit Licht und Schatten, so sehen
die aktuellen Zahlenwerke der Krones AG aus. Trotz der Dauerbaustelle
Kosme und des defizitären Bereichs Getränkeproduktion/Prozesstechnik
steht das Unternehmen aber ausgesprochen solide da. Das Ergebnis vor
Steuern sollte bereits im laufenden Jahr wieder einen dreistelligen
Millionenbetrag erreichen. Krones investiert derzeit kräftig und
nimmt dafür aktuelle Belastungen in Kauf. Mutig und vorausschauend –
aber an den Kapitalmärkten eher skeptisch beäugt – ist die
Aufstockung der Belegschaft. Mehr als 800 zusätzliche Mitarbeiter
wurden im vergangenen Jahr eingestellt – ein Plus, das anteilig
deutlich über das momentane Umsatzwachstum hinausgeht. Krones kann
sich eine solche Langfrist-Strategie leisten, weil das Unternehmen
nicht so gnadenlos den Gesetzen des Aktienmarktes unterworfen ist wie
andere Gesellschaften. Denn mehr als die Hälfte der Anteile befinden
sich in den Händen der Kronseder-Familie. Die Gefahr einer
feindlichen Übernahme ist damit gebannt, der Erwartungsdruck von
Analysten und Investoren muss das Management nicht so sehr
beeindrucken wie bei Unternehmen, die dem Kapitalmarkt völlig
ausgeliefert sind. Wie gut, dass es Aktiengesellschaften wie Krones
gibt.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Weitere Informationen unter:
http://