Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur CDU Sachsen-Anhalt

Ohne Jackett, mit hochgekrempelten Hemdsärmeln hat sich
CDU-Landeschef Holger Stahlknecht zum Abschluss des CDU-Parteitags in Magdeburg
gezeigt. Zupackend sollte das aussehen, nach Aufbruch. Tatsächlich kann
Stahlknecht froh sein, dass er dieses Treffen ohne weitere Blessuren überstanden
hat. Die blamabel gescheiterte Berufung von Rainer Wendt zum Staatssekretär
wurde nicht debattiert. Nach zwei knapp überstandenen Vertrauensabstimmungen in
Fraktion und Partei und diesem Richtungsparteitag kann Stahlknecht vorerst
durchatmen: Das Schlimmste ist überstanden. Der wahre Sieger aber ist einer, der
das Jackett nicht ablegte und auch sonst zurückhaltend auftrat: Ulrich Thomas,
Kreischef im Harz und Führungsfigur des nationalkonservativen Flügels. Im
Grundsatzpapier hat er zahlreiche Forderungen und Positionen untergebracht. Das
traditionelle Familienbild mit nur einem verdienenden Elternteil, konsequente
Abschiebungen und Sanktionen gegen Asylbewerber, der Islam als Fremdkörper – das
ist Thomas– Handschrift.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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