Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft Frachtschifffahrt auf der Elbe ruht wegen Niedrigwasser

Aufgrund des Niedrigwassers ruht bereits seit über
einem Monat die Transportschifffahrt auf der Elbe. “Am 23. Juni fuhr
der letzte Schubverband auf dem Fluss von Aken nach Magdeburg”,
teilte Hartmut Rhein vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt
Magdeburg der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Freitagausgabe) mit. Der aktuelle Pegelstand von 50 Zentimetern in
Magdeburg erlaube keine Frachtschifffahrt. Damit sind die Elbhäfen
in Sachsen-Anhalt und Sachsen mit Ausnahme Magdeburgs nicht mehr für
größere Schiffe erreichbar. Wie lange das Niedrigwasser anhalte,
lasse sich nicht absehen, so Rhein.

Im Dürrejahr 2018 war die Elbe mehr als sieben Monate für
Güterschiffe nicht befahrbar. Damals verließ am 22. Juni ein letzter
Schubverband den Hafen Aken. Die lange Auszeit hat offenbar dazu
geführt, dass die Elbe als Transportweg weiter an Attraktivität
verloren hat. In den ersten sechs Monaten 2019 passierten laut
Schifffahrtsamt die Elbe bei Magdeburg 590 Frachtschiffe. Im
Vergleich zu 2018 waren es 35 Schiffe weniger. Im Jahr 2017 waren es
noch knapp 700 Schiffe.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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