Mitteldeutsche Zeitung zu EU und Corona

Wenn die Corona-Krise einmal vorbei ist, und das wird sie, dann werden die Europäer hoffentlich die richtigen Lehren ziehen. Die Eurokrise hat das nicht vermocht, das Problem der Migration auch nicht – vielleicht gelingt es, nach der viel bedrohlicheren Viruskrise endlich nachhaltige Schlussfolgerungen zu ziehen. Die EU ist ein Gebilde, das in erster Linie für seine Menschen da sein muss. Das führt uns das Coronavirus eindringlich vor Augen. Die nationalen Regierungen und die Gesellschaften, die sie tragen, werden sich entscheiden müssen, ob sie in der Zukunft mehr oder weniger Europa haben wollen. Mehr Europa muss mehr Solidarität heißen. Weniger Europa bedeutet den Rückfall in die Kleinstaaterei.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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