Schon längst nicht mehr erhöhen alle Stadtwerke und
Regionalversorger die Preise im Gleichschritt. Denn es sind nicht
mehr Russen, Norweger und Niederländer alleine, die Deutschland über
langfristige Verträge mit Gas versorgen. Vor allem durch neue
Fördertechniken in den USA gibt es auf dem Weltmarkt eine regelrechte
Gasschwemme. An den Börsen ist Gas daher vergleichsweise billig. Es
kommt auf die Einkaufsstrategie und die Verträge jedes einzelnen
Energieversorgers an, zu welchem Preis er Gas bezieht und später
verkauft. Die Zeit der fest kalkulierbaren Gewinne ist damit vorbei.
Dies wird den Wettbewerb in der Branche weiter anheizen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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