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Neue Studie belegt: Berufskleidungsmarkt ist in Europa fest verwurzelt


 

Bei den Importen von Berufskleidung und PSA hat die Volksrepublik China die Nase vorn; das Reich der Mitte ist Produktionsstandort Nummer eins, jedoch mit leicht rückläufiger Tendenz, denn osteuropäische oder europanahe Standorte holen auf. „Länder wie Tunesien oder Mazedonien sind räumlich gesehen deutlich näher am hiesigen Marktgeschehen als asiatische Staaten. Die kurzen Wege schaffen die Voraussetzungen für eine hohe Flexibilität und Schnelligkeit, die heute von einem Anbieter von Berufs- und Schutzkleidung sowie Corporate Fashion verlangt wird. Gleichzeitig haben diese Länder ein niedriges Lohnniveau und geringe Betriebskosten, was als weiterer Wettbewerbsvorteil gilt“, fasst Studienautorin Sabine Anton-Katzenbach (Inh. Textilberatung Hamburg) die außenwirtschaftliche Situation zusammen. Bei den wichtigen Importländern spielt auch Italien mit seinen auf Lederverarbeitung spezialisierten Unternehmen an vorderster Front mit. Das Land des „dolce vita“ liefert hochwertige Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe sowie Helme und Schutzkleidung nach Deutschland.

Im großen Ganzen kann die Branche zufrieden sein. Die Ausfuhren von Berufskleidung und PSA sind seit dem Jahr 2010 auf Wachstumskurs und beliefen sich im Vorjahr auf insgesamt 452 Millionen Euro. Zu den wichtigen Abnehmerländern der Produkte aus Deutschland zählt auch Großbritannien, dessen Votum für den Brexit für die Zukunft jedoch eine neue Unbekannte in das Exportgeschehen hineinbringt. Auch die Marktvolumen sind weiter gestiegen: Im Jahr 2015 beliefen sie sich über die Bereiche Berufskleidung, Helme, Sicherheitsschuhe und Schutzhandschuhe auf insgesamt 2,83 Milliarden Euro und stiegen damit im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent.

Zu den großen Gewinnern des Geschäfts mit Berufs- und Schutzkleidung gehört der Textil-service. Sein Kerngeschäft, das Vermieten von Kleidung mit und ohne Schutzfunktion für den Arbeitsalltag, macht bereits seit Jahren ein gutes Drittel der Branchenumsätze aus. Die bewährt fundierte Szenarioforschung von Marketmedia24 sieht die Obergrenze aber noch nicht erreicht: Bis zum Jahr 2025 wird der Distributionsanteil der textilen Dienstleister weiter steigen.

Der jüngste Trend der Sharing-Ökonomie dürfte dabei eine Rolle spielen: „Das Konsumver-halten hat sich durch die Vernetzung grundlegend verändert“, beschreibt das Frankfurter Zukunftsinstitut. „Man geht nicht mehr Einkaufen und besitzt danach ein Produkt, sondern man nutzt, teilt, bekommt, tauscht. Handeln ist kein linearer Akt mehr. Erfolgreiche Konzepte orientieren sich immer stärker an der Kreislaufökonomie.“

Die neue Studie „Branchen-REPORT Berufs- und Schutzkleidung 2016“ liefert belastbare Fakten und Zahlen für alle Warengruppen (Damen- und Herrenberufskleidung, Sicherheits-schuhe, Helme, Schutzhandschuhe) und relevanten Vertriebskanäle. Sie ist zum Preis von 850,00 Euro zzgl. MwSt. zu beziehen unter studien@marketmedia24.de oder sie steht zum direkten Download im Studien-Shop unter http://shop.marketmedia24.de bereit.

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