Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Akzeptanz von ärztlichen Video-Sprechstunden Internet-Entwicklungsland NRW Lothar Schmalen, Düsseldorf

Video-Sprechstunden bei Haus- oder Fachärzten
spielen in den Zukunftsplänen vieler Gesundheitsexperten eine große
Rolle. Sei es bei Überlegungen, wie die immer weniger werdenden
Hausärzte – besonders auf dem Land – entlastet werden können, sei es
bei den Plänen von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)
für ein virtuelles Krankenhaus mit der Vernetzung von Top-Fachärzten.
Dass die elektronische Sprechstunde, bei denen der Kontakt zwischen
Patient und Mediziner über den Bildschirm eines Tablets oder PCs
hergestellt wird, besonders bei vielen älteren Menschen auf Skepsis
stößt, verwundert nicht. Die Ergebnisse der von der AOK vorgestellten
Umfrage sollten die Experten aber auch nicht entmutigen. Natürlich
gehören die Video-Sprechstunden als Ergänzung zum persönlichen Besuch
des Arztes beim Patienten oder umgekehrt zur Zukunft der Medizin. Es
braucht eben Geduld, um weniger digitalaffine Menschen an die
Technik, die ja nur ein Hilfsmittel ist, heranzuführen. Natürlich
dürfen ältere Patienten dabei nicht allein gelassen werden. Ebenso
wie Geduld bei der Heranführung sind allerdings auch
infrastrukturelle Voraussetzungen erforderlich, nämlich eine
flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigem Internet. Es ist
immer wieder dieselbe Botschaft: NRW und ganz Deutschland müssen so
schnell wie möglich heraus aus dem Zustand eines
Internet-Entwicklungslandes.

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Neue Westfälische
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