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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Schulschwänzen Ein gefährlich Ding BERNHARD HÄNEL

Schulschwänzen vor oder nach den Ferien ist
vergleichbar mit dem kleinen, fast alltäglichen Steuerbetrug. Nahezu
jeder begeht ihn einmal in seinem Leben bei der Steuererklärung, wenn
er den Weg zur Arbeit ein wenig länger angibt als er täglich fährt.
Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Beschreibung der
alltäglichen Schummelei in der Gesellschaft. Doch so ganz
vergleichbar ist der Betrug dennoch nicht. Wer sein Kind krank
meldet, weil er zwei Tage vor Ferienbeginn deutlich günstiger und
stressfreier in die Sonne fliegen kann, begeht doppelten Betrug. Er
verstößt nicht nur gegen die Schulpflicht seines Kindes, sondern auch
gegen pädagogische Prinzipien. Kinder zum Lügen zu verleiten, ist ein
gefährlich Ding. Den Anlass zum Schummeln liefern die
Reiseveranstalter. Sie nutzen die Zwangslage der Familien schamlos
aus, die an Ferientermine gebunden sind. Nachweislich gibt es weniger
Familien mit schulpflichtigen Kindern als sonstige Urlauber.
Vergleicht man die Preise von Hoch-, Vor- und Nachsaison wird einem
schwindelig. Da drängt sich der Verdacht auf, dass Familien die
Schnäppchen anderer subventionieren.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Weitere Informationen unter:
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