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Neue Westfälische (Bielefeld): Landarztquote bei den Medizin-Studienplätzen in NRW Nur ein Anfang Lothar Schmalen, Düsseldorf

Rund 6.400 der 11.500 Hausärzte in NRW sind
älter als 55 Jahre. Ihr berufliches Ende ist also absehbar. Schon
jetzt sind 649 Hausarztsitze nicht besetzt. Der Mangel an Hausärzten
– vor allem auf dem Lande – wird also in den nächsten Jahren
zunehmen. Das ist so sicher wie das „Amen“ in der Kirche, würde der
gläubige Katholik Karl-Josef Laumann, zurzeit Gesundheitsminister in
NRW, sagen. Insofern ist die Landarztquote, die der Minister mit der
ihm eigenen Beharrlichkeit durchboxt, kein schnelles Allheilmittel.
Denn ihre Wirkung ist eher langfristig zu sehen. Bis die ersten
Quoten-Landärzte in den Dörfern angekommen sind, werden zehn Jahre
vergehen. Natürlich ist es das A und O, die Zahl der
Medizin-Studienplätze in NRW zu erhöhen. Es kann schließlich kein
Dauerzustand sein, dass in NRW 2.000 Ärzte in einem Jahr fertig
werden und außerdem noch 1.500 Ärzte aus dem Ausland geholt werden
müssen. Das alles macht deutlich, von welch herausragender Bedeutung
die Gründung der neuen Medizinischen Fakultät in Bielefeld mit ihren
300 zusätzlichen Studienplätzen ist. Laumann ist in einem Punkt
zuzustimmen. Der Ärztemangel in NRW zeichnet sich schon seit langem
ab. Es war unverantwortlich, ihm nicht schon viel früher zu Leibe zu
rücken.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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