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Neue Westfälische (Bielefeld): Messerverbot Harte Strafen sind nötig Carsten Heil

Das ist ein sinnvoller Vorstoß. Als normaler
Mensch fragt man sich sowieso, warum man in der Öffentlichkeit ein
Messer bei sich tragen muss. Höchstens zum Schälen eines Apfels. Alle
Statistiken belegen jedoch, dass Messerattacken massiv zunehmen.
Selbst viele Schüler haben wie selbstverständlich ein Messer bei
sich. Die Zahl der Angriffe mit diesen Stichwaffen auf Polizisten
steigt deutlich. Auch in OWL, wie Bielefelds Polizeipräsidentin
Katharina Giere erst kürzlich gegenüber dieser Zeitung erklärt hat.
Beamte müssen im Einsatz jederzeit damit rechnen, mit einem Messer
angegriffen zu werden. Die hinterlassen üble Verletzungen. Deshalb
ist es richtig, dass der Gesetzgeber handelt. Er sollte das
Messerverbot aber mit drastischen Straf-geldern unterfüttern. Denn
die Klientel, die mit gefährlichen Stichwaffen unterwegs ist, ist
hartgesotten und lacht über die Beschlagnahme eines Messers, wenn
diese nicht mit weiteren Konsequenzen verbunden ist. Wie wäre es zum
Beispiel, im Wiederholungsfall – bei aller juristischen Problematik –
den Führerschein zu entziehen? Schwierig könnte es jedoch werden, das
Gesetz umzusetzen. Denn es bringt die Polizei unter Handlungszwang.
Sie müsste das Verbot durchsetzen. Das ginge vermutlich nur, wenn die
Waffe tatsächlich gezückt wurde.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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