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Neue Westfälische (Bielefeld): Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung steigen Gröhe muss die Debatte lenken Martin Fröhlich

Als der Zusatzbeitrag für Arbeitnehmer vor einem
Jahr eingeführt wurde, hatten es die Kassen schon angekündigt: Der
anfängliche Beitragssatz werde nicht zu halten sein. Man könnte ihnen
unterstellen, sie hätten nur den Weg für ihnen genehme Erhöhungen
bereiten wollen. Doch die ausufernden Kosten sind nicht weg zu
diskutieren. Die Zahl der Beitragszahler in den Gesundheitsfonds ist
so hoch wie nie und doch reicht das Geld nicht. Nahezu alle Kassen
verlangen mehr von den Versicherten. Die finanzielle Situation der
meisten Kassen ist schlecht. Nun mag manche Kasse die Hausaufgaben
beim Senken der Verwaltungskosten noch nicht abgeschlossen haben,
doch das Gros hat das Einsparpotenzial fast ausgeschöpft. Was nun?
Mehr Kassenfusionen? Das mag helfen. Langfristig aber wird es auf
Einschnitte in der Versicherungsleistung hinauslaufen. Doch wo kann
man verträglich sparen? Gesundheitsminister Hermann Gröhe will das
nicht festlegen und schiebt die Aufgabe den Kassen zu. So einfach ist
das aber nicht. Zwar gehört die Politik dem Gemeinsamen
Bundesausschuss, der den Leistungskatalog erstellt, nicht an. Doch
nur sie kann erreichen, dass schmerzhafte Einsparungen
gesellschaftlich akzeptiert werden. Natürlich ist es der Job des
Gesundheitsministers diese Debatte anzuführen. Bei der
Krankenhausreform hat er das noch bereitwillig getan.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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