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„neues deutschland“:Ökonom Dullien spricht sich im Interview für Eurobonds aus

Der Ökonom Sebastian Dullien warnt vor einem Auseinanderbrechen der EU infolge der Coronakrise. „Das ist nicht ausgeschlossen“, sagt der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im Interview mit „neues deutschland“ (Donnerstagausgabe).

Dullien spricht sich deswegen für die Einführung von Coronabonds aus. „Coronabonds wären für Italien und Spanien auch als Signal der Solidarität sehr wichtig“, so Dullien. Dort entstehe der Eindruck, dass sie mit der Coronakrise von den anderen EU-Ländern allein gelassen werden.

Diese gemeinschaftlichen Anleihen könnten laut Dullien ein Volumen von einer Billion Euro haben. „Das würde genügen, um die gegenwärtigen Herausforderungen zu meistern, und den Schuldenstand der einzelnen Länder nicht negativ beeinflussen“, erklärt der Konjunkturexperte. Denn für Länder wie Italien sieht er die Gefahr einer erneuten Staatsschuldenkrise aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Für Deutschland empfiehlt Dullien die Anhebung des Kurzarbeitergeldes insbesondere für Beschäftigte im Niedriglohnsektor. „Bei kleinen Einkommen sollte es auf 90 Prozent des eigentlichen Verdienstes angehoben werden. Man könnte die Aufstockung auch nach der Höhe des Einkommens staffeln, wie es in Österreich gemacht wird“, schlägt Dullien vor.

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