neues deutschland: Kubanischer Sozialwissenschaftler sieht KP sicher im Sattel

Mit dem für den 19. April geplanten Rückzug von
Raúl Castro tritt die »historische Generation« der kubanischen
Revolution in die zweite Reihe. „Einen ruhigen Übergang hinbekommen
zu haben, ist Raúls Leistung“, sagte der kubanische
Sozialwissenschaftler Juan Valdés Paz der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe). Valdés sieht die
Kommunistische Partei relativ sicher im Sattel: „Die Ressourcen der
Macht der Revolution sind weiterhin in Takt. Es existiert immer noch
kein interner Herausforderer für diese Macht.“ Für Kubas Zukunft hält
er das Thema Wirtschaft für politisch entscheidend: „Die jungen
Kubaner wollen mehr Konsum, Internet, Reisen – legitime Forderungen.
Das Problem liegt bei der Revolution, diese Forderungen zu erfüllen.“

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