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NRZ: Freibad: Härte gegen Pöbler – egal welcher Herkunft – von MANFRED LACHNIET

Wer ins Freibad geht, will einen schönen Tag
verbringen. Mit Kindern, Freunden oder allein. Doch weil am Samstag
im Rheinpark eine große Gruppe von jungen Männern pöbelte und eine
Familie bedrohte, war der Badespaß für alle Freibadbesucher jäh
vorbei. Per Polizeieinsatz wurde das komplette Gelände geräumt. Das
ist traurig, unfassbar und nicht hinzunehmen. Zugleich war zu
erwarten, dass es schon nach wenigen Minuten im Internet tobte. Tenor
der meisten Schreiber: Die Migration hat schuld. Auch das macht
traurig und fassungslos. Denn solche pauschalen Verurteilungen sind
nicht nur falsch, sie schüren nur den Hass, der unsere Gesellschaft
vergiftet.

Der Düsseldorfer Fall wirft indes Fragen auf: Hatten sich die
jungen Männer dort gezielt verabredet? Konnte man nicht nur die
Randalierer des Platzes verweisen? Warum nahm die Polizei keinerlei
Personalien auf? War die Angst zu groß? Vermutlich wollten die
Beamten die Situation nicht eskalieren lassen. Dennoch bleibt dann
die Frage, ob man künftig nicht strenger an den Kassen der Freibäder
kontrollieren muss. Einige Bäder haben bereits Sicherheitskräfte
angestellt. Klar muss sein: Wer pöbelt, erhält Hausverbot. Das muss
übrigens für alle öffentlichen Räume gelten. Und es ist dabei völlig
egal, welcher Herkunft der Störenfried ist. Politik und Behörden
müssen dazu die nötigen Regelungen schaffen. Unser
freiheitlich-demokratischer Staat darf es nicht hinnehmen, wenn
einige wenige provozieren oder für Angst und Schrecken sorgen.

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion

Telefon: 0201/8042616

Original-Content von: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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